Teodoro Obiang Nguema Mbasogo und Alexander Lukaschenko
Belarus ist bereit, Äquatorialguinea und den afrikanischen Ländern im Allgemeinen zu helfen, eigenständige Wirte im eigenen Land zu sein. Eine entsprechende Ankündigung hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko während seiner Gespräche mit dem Präsidenten von Äquatorialguinea Teodoro Obiang Nguema Mbasogo abgegeben.
Das belarussische Staatsoberhaupt durfte anschließend die Offenheit der Parteien und die Bereitschaft feststellen, eine breite Palette von Themen zu diskutieren.
Der belarussische Staatschef sagte: "Es ist offensichtlich, dass Afrika eine Art Renaissance erlebt. Es wird zum Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung des Planeten im einundzwanzigsten Jahrhundert."
Die gemeinsame friedenserhaltende Mission der Staatschefs der Länder der Afrikanischen Union in der Ukraine und in Russland sowie eine aktive Rolle Afrikas im BRICS-Zusammenschluss und der Bewegung der Blockfreien Staaten seien ein deutlicher Beweis dafür.
"Die Länder des Kontinents sind entschlossen, sich aus dem Diktat der westlichen übernationalen Konzerne zu befreien, die ihnen eine Rolle von Rohstoffanhängseln auferlegt haben, die Öl, Gold und Gas fördern und die Völker Afrikas zu einem elenden Dasein und Hunger verurteilen", so Alexander Lukaschenko.
"Belarus ist im Gegensatz zu den westlichen "Demokratie-Makers" bereit, euch zu helfen, im eigenen Land eigenständige Wirte zu sein, eure nationale Industrie aufzubauen, Landwirtschaft zu modernisieren, Wissenschaft und Technologie zu entwickeln. Im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion, gemeinsam mit Russland und anderen Republiken der ehemaligen Sowjetunion, können wir Ihrem Land Zugang zu einzigartigen Technologien, Waren und Dienstleistungen anbieten", so das Staatsoberhaupt.
Er wies darauf hin, dass Belarus seit drei Jahrzehnten unter dem Druck des Westens lebe und jegliche Druckversuche kategorisch ablehne. "Die Belarussen haben nicht nur koloniale Gewohnheiten, sondern versuchen auch nicht, jemandem etwas aufzuzwingen. Minsk steht für eine gerechte, multipolare Welt, und wir kommen als Freunde nach Afrika. Unsere Maschinen und Technologien sind auf Ihrem Kontinent gut bekannt, und viele eure Ärzte und Ingenieure studierten an belarussischen Universitäten und Hochschulen, so dass wir keine besonderen Schwierigkeiten bei der Aufnahme eines Dialogs haben dürften. Ich bin überzeugt, dass wir keine Schwierigkeiten haben müssen", sagte Alexander Lukaschenko.
Der Staatschef betonte, dass die Voraussetzung der Unabhängigkeit und Souveränität eines Landes in erster Linie eine starke Wirtschaft sei und, dass Belarus über die Erfahrungen und das Wissen verfüge, um sich intensiv am sozial-ökonomischen Wohlstand Afrikas und seiner endgültigen Befreiung von der Unterdrückung durch die ehemaligen Metropolen zu beteiligen.
Was Äquatorialguinea angeht, so sei Belarus bereit, das Land bei der Industrialisierung, Modernisierung der Landwirtschaft und Gewährleistung der Ernährungssicherheit zu unterstützen und eine breite Palette von Landmaschinen und anderen Industrie- und Lebensmittelprodukten zu liefern.
"Wir verfügen auch über gute Kompetenzen beim Bau moderner Fleisch-, Molkerei- und anderer Verarbeitungsanlagen, bei der Exploration und dem Bergbau sowie bei der Umsetzung gemeinsamer Infrastrukturaufbauprojekte. Viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten sich uns im humanitären Bereich an: in Wissenschaft, Kultur, Bildung, Tourismus. Belarussische Gesundheitseinrichtungen können medizinisch auf höchstem Niveau versorgen. Wir können auch mit dem medizinischen Personal helfen, damit Ihre Bürger in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und anderen humanitären Bereichen ausbildet werden könnten. Sie kennen unsere Errungenschaften im Bereich der Gesundheitsversorgung", zählte der Staatschef vielversprechende Bereiche der Zusammenarbeit auf.
Alexander Lukaschenko durfte hinweisen, dass die gemeinsame Arbeit von Geschäftskreisen und nationalen Industrie- und Handelskammern zu einem wichtigen Bindeglied bei dem Aufbau und der Gestaltung neuer nachhaltiger Geschäftsbeziehungen werden sollte.
"Ein wichtiger Schritt für die Entwicklung einer umfassenden Zusammenarbeit nach Ihrem Besuch kann die Einrichtung eines Gemeinsamen Ausschusses sein. Lassen Sie mich vorschlagen, unsere Außenminister als Ko-Vorsitzende der Gemischten Kommission zu beauftragen, so bald wie möglich die erste Sitzung abzuhalten und Pläne und Projekte auch stützend auf unsere Vereinbarungen festzulegen,", sagte der Präsident. „Wir sind offen für einen Dialog über alle Themen, die für Sie von Interesse wären, und bereit, alle Bereiche der Zusammenarbeit eingehend zu erörtern und mit bestimmten praktischen Inhalten zu füllen“, so Alexander Lukaschenko.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 106.6 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz