Nationalbank senkt Refinanzierungssatz auf 10,5%

Der Refinanzierungssatz wird ab 14. Februar von 11% auf 10,5% gesenkt. Darüber hinaus werden Prozentsätze für zugängliche und bilaterale Förderung der laufenden Bankliquidität von 12 Prozent auf 11,75 Prozent reduziert. Das teilte ein Banksprecher mit.
Die Nationalbank hat diesen Beschluss mit Berücksichtigung der Inflationsrate und wirtschaftlichen Erholung sowie günstiger Tendenzen auf Außenmärkten gefasst. 2017 sank die Inflationsrate auf 4,6% (2016: 10,6%). Die Basisinflation fiel 2017 auf 2,5% und führte zum langsameren Wachstum der Verbraucherpreise. Die Nationalbank geht bei Verbraucherpreisen in den nächsten Monaten von einem Zuwachs von plus 5% und einer Inflation im Rahmen der Zielwerte aus.
Nachfragebedingte Faktoren wie wirtschaftliche Erholung und steigende Ausgaben für den Endverbrauch üben keinen großen Druck auf die Inflation aus. Geringere Inflationsraten in den Haupthandelspartnern der Republik Belarus schränken den Preisanstieg auf dem Binnenmarkt ein. Äußere Risiken eines beschleunigten Inflationsanstiegs werden als unwahrscheinlich eingeschätzt.

 
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Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Minsk,

nach einer sehr langen Pause möchte ich mich wieder bei Ihnen melden. Die lange Pause hatte einen Grund: Ende April wurde ich mit starken Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Was dann folgte, war sehr schwierig für mich: viele Untersuchungen und am Ende eine große Bypass-OP am Herz. Nach zwei Wochen im Krankenhaus wurde ich in eine Rehabilitationsmaßnahme entlassen, die ebenfalls noch einige Wochen dauerte. Es ist alles gut gegangen, ich muss aber
lernen, dass es nun nicht mehr so schnell geht. Ich habe noch ziemlich viele gesundheitliche Probleme, bin schnell erschöpft und noch lange nicht so leistungsfähig, wie ich mir dies wünschte.
Daher fällt mir auch das Schreiben dieses Hörerbriefes schon schwer und dem Hobby kann ich auch noch nicht so viel Zeit zugestehen. Ich werde also langsamer treten müssen und an die Aufnahme meiner täglichen Arbeit ist noch nicht zu denken.
Nicht zuletzt möchte ich mich für die Zusendung des dicken Briefes mit den vielen wunderschönen Ansichtskarten, den Notizblöcken und dem Kugelschreiber bedanken, die während meines Krankenhausaufenthaltes angekommen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Empfang auf der Kurzwelle war in der letzten Woche sehr gut, in dieser Woche ist wieder einmal kein Signal zu empfangen. Das ist schade.
So - für heute möchte ich schon schließen. Ich bitte um Verständnis, dass der Brief nicht ganz so ausführlich geworden ist - ich wollte mich bei Euch einfach mal melden.

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Ich wünsche Ihnen in Minsk alles Gute und viel Gesundheit.

Viele Große an alle in der Redaktion.

Ihr Hörer

Lutz Winkler

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2018-08-20 - 21.00
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