Фото: belta.by
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat während einer Arbeitsreise in den Kreis Schklow Akzente bei der Anwerbung von Arbeitsmigranten in Belarus gesetzt. Die entsprechenden Aussagen machte er im Gespräch mit Journalisten.
Das Staatsoberhaupt erinnerte daran, dass dieses Thema gerade während des kürzlichen Besuchs des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev in Belarus erörtert worden sei. Belarus sei bereit, Bürger dieses Landes zur Arbeit aufzunehmen.
Alexander Lukaschenko betonte, dass daran besonders mehrere Regionen interessiert seien, um ihren Personalbedarf zu decken. „Es wurde beschlossen, ein System zu entwickeln und Menschen von außen ins Land einzuladen. Ukrainer sind gekommen, viele Russen kommen zu uns, um zu arbeiten. Wir haben gerade Verhandlungen mit Shavkat Mirziyoyev geführt; ich habe es ihm vorgeschlagen. Wir haben ein System: Die Botschaft entscheidet in einem ersten Schritt, wer in Frage kommt und wer nicht. Und hier muss der Leiter festlegen, wie viele Personen er benötigt und für welche Fachrichtungen – und er wählt sich seine Leute aus“, sagte er.
„Es werden Menschen gebraucht. Und wir brauchen sie dringend“, betonte der belarussische Staatschef.
Der Prozess der Anwerbung von Arbeitsmigranten laufe jedoch unter strenger Kontrolle, auch durch das Innenministerium. „Es muss ein System geben. Das haben wir. Es wurde von mir festgelegt. Nur der Leiter nimmt sie auf, und er trägt die Verantwortung für sie“, sagte das Staatsoberhaupt. „Ordnung muss sein. Nicht alles auf einmal.“
„Also selektiv, gezielt. Einer, zwei, zehn, zwanzig Personen – so viele wie gebraucht werden. Persönliche Verantwortung. Die Assistenten werden das kontrollieren“, fügte der belarussische Staatschef hinzu.
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