Belarus gab am 30. April während der Diskussion zur Frage des Ukraine-Konflikts bei der Sitzung des Ständigen Rates der OSZE in Wien eine Erklärung ab. Die Erklärung wurde vom Ständigen Vertreter von Belarus bei der OSZE in Wien, Andrej Dapkjunas, abgegeben.
„Wir haben das Wort ergriffen, um erneut auf den Appell hinzuweisen, den Belarus wiederholt an die Teilnehmerstaaten, an die vergangenen und den derzeitigen OSZE-Vorsitz gerichtet hat: die Ursachen und Wurzeln des gegenwärtigen Konflikts in Europa ernsthaft zu untersuchen, um Wege zu einem raschen Ausweg aus ihm zu finden. Leider ist dieser Appell bis heute ungehört geblieben“, so Andrej Dapkjunas.
Der Ständige Vertreter von Belarus betonte ferner: „Wir möchten unsere Überlegungen um drei einfache Fragen herum organisieren. Frage Nummer eins: Wer hat die „Titanic“ versenkt? Die überwältigende Mehrheit der Menschen ist überzeugt, dass dies ein gewaltiger Eisberg getan hat. Nur wenige würden antworten, dass die „Titanic“ von den Menschen versenkt wurde, die ihren Kurs und ihre Geschwindigkeit steuerten. Der Eisberg aber folgte nur der Logik seiner Existenz. Der Eisberg war eine unveränderliche Gegebenheit, auf die die Kraft menschlicher Ablehnung, Wut, Uneinigkeit und Verbitterung keinerlei Einfluss hat. Wir führen dieses Beispiel als Symbol für die Variationsbreite menschlicher Reaktion auf unüberwindbare Umstände, auf eine objektive Gegebenheit an.“
„Wir führen dieses Beispiel als Symbol für die Fähigkeit (oder Unfähigkeit) der Menschen an, die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist. Als Symbol für die Fähigkeit (oder Unfähigkeit) des Menschen, in der realen und nicht in einer erdachten Welt zu leben, sein Handeln auf der Grundlage einer kalten objektiven Abwägung des Wünschenswerten und des Möglichen zu bestimmen, auf der Grundlage historischer Erfahrung und der Lehren früherer Generationen“, erklärte Andrej Dapkjunas.
Der belarussische Diplomat setzte fort: „Das sich heute in Europa entfaltende wahnsinnige Schwungrad der anti-russischen und anti-belarussischen Hysterie, der Sanktionsaggression, des fanatischen Psychose der Kriegsvorbereitungen schafft unserer Auffassung nach genau das Bild der „Titanic“.
Die selbstmörderische Logik der europäischen politischen Eliten, die faktisch die Zulässigkeit und Unvermeidlichkeit eines neuen Weltkriegs anerkannt haben, steuert die „Titanic“ der europäischen Politik mit voller Fahrt auf den Eisberg einer radikal veränderten Welt. Einer Welt, die nicht mehr in ihren früheren Zustand zurückversetzt werden kann – weder durch Beschwichtigungen noch durch pflichtgemäße Wiederholungen von Appellen, die vor einem halben Jahrhundert vereinbarten Prinzipien der zwischenstaatlichen Kommunikation zu achten.“
„Wir wundern uns unablässig, wie realitätsfern und widersinnig die Logik der NATO-Strategen sein kann: Sie, als hätten sie vergessen, wie in der Geschichte die Feldzüge europäischer Länder nach Osten endeten, debattieren allen Ernstes über einen militärischen Konflikt mit der größten Nuklearmacht der Welt“, so Andrei Dapkiunas. „Wir sind einfach fassungslos, wie stark der Hass der westlichen Eliten auf Russland sein muss, um bewusst jedes realistische Versuch einer Deeskalation der kritischen Spannungen auf dem Kontinent zu untergraben.“
„Ob diese Konfrontation der europäischen ‚Titanic‘ mit dem Eisberg der entstehenden neuen Welt in gegenseitiger Selbstzerstörung endet oder ob das Schlimmste vermieden werden kann, hängt davon ab, ob sich auf ihrer Kommandobrücke ein mutiger und verantwortungsbewusster Führer findet, der in der Lage ist, die Realität angemessen einzuschätzen.
Ein Führer, der nicht an Händen und Füßen an mediale Zustimmung und politische Umfragewerte gebunden ist. Ein Führer, der nicht in den Fängen seiner eigenen Fantasien und unerfüllbaren Wünsche lebt und wie ein Mantra wiederholt: „Der Eisberg muss zerstört werden.“ Ein Führer, der mehr an das langfristige Wohlergehen seines Volkes denkt als an ideologisierte Schlagworte und seine eigenen Wiederwahlchancen bei den nächsten Wahlen. Ein Führer, der nicht jenen europäischen Führern gleicht, die der Präsident von Belarus kürzlich als Übergangspolitiker bezeichnet hat“, erklärte der Ständige Vertreter von Belarus.
„Frage Nummer zwei: Wer hat die Diplomatie in der OSZE getötet? Ich bin überzeugt, dass Dutzende von Delegationen in diesem Saal eine und dieselbe Antwort parat haben. Bereits seit vier Jahren hat die diplomatisch militante Mehrheit in diesem Saal den Hauptschuldigen für alle Übel bestimmt. Einige der westlichen Länder haben sich ihr Objekt der Dämonisierung bereits vor Jahrzehnten ausgesucht. Seit vier Jahren haben sich Diplomaten vieler Länder in der OSZE, die ihrer Berufung nach Brücken der Kommunikation und des Dialogs bauen müssten, zu Propagandisten umqualifiziert und verbrennen selbstvergessen diese Brücken. Das ist bedauerlich“, so der belarussische Diplomat.
„Unserer Meinung nach hat die Diplomatie in der OSZE das kurze historische Gedächtnis der Menschen getötet, die die Lehren des vergangenen Krieges vergessen haben, die vergessen haben, wie die Führer aus West und Ost von Wien aus vor einem halben Jahrhundert den Kalten Krieg beendeten und die Grundlagen für eine friedliche Zusammenarbeit auf dem Kontinent legten. Die Diplomatie in der OSZE hat die Schwäche der menschlichen Natur getötet, die die mühsame Arbeit von Verstand und Herz auf der Suche nach Berührungspunkten mit dem Gegner gegen die billige Selbstbefriedigung durch Likes und Reposts in sozialen Netzwerken, politisches Zirkus und Flashmobs eingetauscht hat. Die Diplomatie in der OSZE hat den Hochmut der politischen Eliten getötet, die Anfang der 1990er Jahre der Meinung waren – um Orwell zu paraphrasieren –, dass zwar alle Staaten gleich seien, es aber Staaten gebe, die „gleicher“ seien als die anderen: Es gebe wichtige Staaten und Staaten, deren Interessen man vernachlässigen könne.
Die Diplomatie in der OSZE tötete die Bombe der Herablassung, die unter das Konzept einer einheitlichen und unteilbaren Sicherheit gelegt wurde“, bekundete der Ständige Vertreter von Belarus seine Überzeugung.
Er fragte: „Wie viel Zeit muss vergehen, wie viele tausend und Millionen Menschenleben müssen noch verloren gehen, bis die Führer verschiedener „Koalitionen der Willigen“ (aber nicht der Fähigen) erkennen, wie die Handlungen – ihre eigenen und die ihrer Vorgänger – den Krieg in der Ukraine provoziert und angeheizt haben, wie der Expansionismus der NATO die europäische Sicherheitsarchitektur untergraben hat?“
„Frage Nummer drei: Wo ist die Hoffnung zu suchen? Ich weiß, dass es in diesem Saal viele Menschen gibt, die nicht bereit sind, sich damit abzufinden, dass die Konturen der neuen Weltordnung auf dem Schlachtfeld bestimmt werden“, sagte Andrej Dapkjunas. „Ich weiß, dass es in diesem Saal genügend Diplomaten gibt – mit Erfahrung, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein –, die glauben, dass die Diplomatie in einem für die Geschicke der Welt kritischen Moment ihre ureigene Rolle spielen kann und muss: dazu beitragen, die zwischenstaatliche Zusammenarbeit aus der virtuellen Welt der Lügennachrichten, des Hochmuts und der Eitelkeit zurück in den Bereich eines verantwortungsvollen, von fremden Blicken abgeschirmten Dialogs im Namen des Friedens zu holen.“
„Nur wenige Botschafter sind in der Lage, die Meinung ihres Staatsführers zu ändern. Jeder Botschafter ist jedoch in der Lage, seinen Beitrag zur Wiederherstellung eines normalen Umfelds der diplomatischen Kommunikation in der einzigen paneuropäischen Organisation, zur Schaffung von Bedingungen für künftige Verhandlungen über die Ausgestaltung einer neuen Sicherheits- und Kooperationsarchitektur im eurasischen Raum zu leisten.
Die Frage ist nur eine des persönlichen Zivilcourages des Diplomaten und seiner (oder ihrer) Bereitschaft, die eigenen und kollektiven Klischees und Stereotype zu überwinden und den ersten Schritt auf den Gegner zuzugehen“, erklärte Andrej Dapkjunas.

Answer:
Dear Shivendu Paul and Metali Listeners' Club,
dthank you for your comment! We'll send you some of our souvenirs ASAP.
Stay tuned and 73,
RBI
Hallo Radio Belarus,
ja der Dieter Leupold ist jetzt auch hier im Gästebuch vertreten... Super, bald sind wir alle zusammen hier im "Belarus Hörerclub", Dieter könnte 1.Vorsitzender werden und Jana und Elena Ehrernmitglieder, Helmut Matt Schriftführer, Alfred Albrecht Beisitzer und ich mache Hausmeister:-) Lutz Winkler wie fit bist Du bereits wieder, für Dich finden wir auch eine nette Aufgabe:-) Beste Grüße und ein schönes Wochenende.
Dietmar
Answer:
Lieber Dietmar,
das stimmt, für alle finden wir im Hörerklub eine Aufgabe!:)
Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche!
Здравствуйте. Говоря о красоте природы Беларуси, о менталитете её жителей неотъемлемой чертой которого является гостеприимство хочется назвать Беларусь таким синонимом как Добрарусь.
Сосновский Кирилл.
Ответ:
Спасибо за отзыв!
Hallo Jana und Jelena,
Höre gerade den tollen Song 10:45 min ( Hörerbriefkasten) Was ist das für ein traditionelles Instrument im Soloteil, klingt etwas wie ein Dudelsack, aber der ist ja in Schottland:-)
LG
Dietmar Wolf
Ответ:
Lieber Dietmar,
das ist wirklich ein Dudelsack :) In Belarus wird es aber Dudá genannt. Eigentlich ist Duda ein belarussisches traditionelles Musikinstrument. Übrigens gibt es viele Arten und Formen von Dudelsack in verschiedenen Kulturen und Ländern von Südamerica bis Indien.
PS: das Lied ist Каляда На Балоце von Тутэйшая Шляхта. ;)
Beste Grüße
Dear sir
How are you. I am rasheed from Pakistan. I am listners of radio Belarus. All programe is informative & intersting. I am intersting in history & culture. Thanks. Please send me some datiles about radio.
Muhammad RASHEED KHAN
PAKISTAN
Ответ:
Dear Muhammad Rasheed Khan, thank you very much for listening to RBI! We'll send you a parcel via regular mail as soon as possible.
Stay tuned and 73!
RBI
Добрый день! Прошу уточнить, что за песня играла в субботу 29.09.2018 в период с 14.00 до 16.00 со словами "Маша Маруся...в Беларуси". Буду очень признательна за ответ.
Елена
Ответ:
Добрый день, Елена!
Интересующая вас музыкальная композиция - песня "Маня-Маруся", которую исполняет ансамбль "Сябры" (вокал: Валерий Рязанов)!
Спасибо, что Вы с нами!
(перевод с английского)
Привет, Радио "Беларусь"!
Я постоянный слушатель ваших программ. Пишу вам впервые. Мне очень нравится слушать все ваши программы: новости, спорт, музыка и другие. Также мне очень нарвится ваша национальная культура. Примите мои поздравления по поводу проведения II Европейских игр в Минске в 2019 году. Мы тоже очень любим спорт. Ребята в нашем посёлке очень хорошо играют в футбол. Буду признателен, если пришлёте мне расписание программ и открытки для ребят.
Спасибо.
Хан Рахат Кумар
Западная Бенгалия
Индия
Ответ:
Здравствуйте, Хан Рахат Кумар,
очень рады получить Ваше сообщение! Мы отправим Вам письмо с расписанием и сувенирами в ближайшее время. Также Вы можете принять участие в нашем конкурсе спортивных селфи, посвященному предстоящим II Европейским играм. Более подробно на нашем сайте: www.radiobelarus.by/en/content/games_eng
Здравствуйте! Замучила ностальгия по белорусскому радио, а вот на планшете никак вас не послушать. Да и в гугл-плэе нет приложения для прослушивания вашего канала. Очень жаль. Наталья.
Ответ:
Здравствуйте, Наталья! Поддержка ОС Андроид и наше приложение в Google Play в разработке, так что не отчаивайтесь) А пока вы можете послушать нас скачав программные блоки с нашего сайта. Пишите нам ещё!
Спасибо большое, радио "Беларусь", за столь важное дело: рассказ о нашей стране за рубежом. Хотелось бы услышать интервью с успешными уроженцами нашей страны: спортсменами, звездами эстрады, представителями научной и образовательной сферы и т.д. А также предлагаю добавить больше опросов о нашей стране. Возможно, зарубежным слушателям было бы интересно услышать рубрику "История в цифрах", где освещались бы основные исторические события,связанные с нашей страной. В целях знакомства с нашей культурой можно рассказывать о классиках, а также цитировать стихи, многие из которых есть в переводах. Успехов Вам и творческого вдохновения! Татьяна М.
Ответ:
Татьяна, спасибо за отзыв и интерес к нашему радио! Мы обязательно учтем ваши пожелания. Многое из того, что вы предложили, мы уже освещаем. В передачах радио "Беларусь" можно услышать интервью с нашими соотечественниками, а также узнать интересные факты из истории и современности Беларуси. Следите за нашим эфиром.
Здравствуйте.
Вы не рассматривали вариант вещания на СВ? Сегодня парк радиоприемников очень широк, в любом доме каждой деревни найдется старое радио. К сожалению, в данном диапазоне в Беларуси вещание уже несколько лет, как прекращено. При этом новостных радиостанций во многих регионах просто нет. Приходится слушать те же ВестиFM на частоте 1423 кГц из Приднестровья. Вот было бы здорово в Беларуси слушать свои новости, политический анализ, различного рода обзоры. Аудитория может состоять из жителей населенных пунктов, где нет нормального приема FM, автомобилистов, проезжающих по дорогам страны, любителей приема АМ.Виктор.
Ответ:
Здравствуйте, Виктор!
К сожалению, реалии таковы, что многие радиостанции отказываются от вещания на коротких и средних волнах. Радио "Беларусь" не исключение, несколько лет назад и мы перестали вещать на КВ и СВ. Сейчас мы делаем акцент на вещание через спутник (информация по приему есть на нашем сайте) и через Интернет. В некоторых регионах Беларуси (Брест, Гродно, Мядель и др.) наш сигнал можно поймать в ФМ-диапазоне. Надеемся, эта информация вам пригодится.
Здравствуйте, уважаемые друзья из Республики Беларусь.
Сегодня принял вашу передачу на немецком языке на частоте 11730. К сожалению сигнал здесь в России в Кировской области достаточно слабый. Но обычно я вас слушаю через интернет на вашем сайте. Передачи считаю довольно интересными. Особенно нравятся ваши песни на белорусском языке.
Рапорт о приёме я вам посылаю по обычной почте на листе бумаге. Думаю и вам приятнее такие рапорты получать, чем по e-mail.
Ответ:
Уважаемый Дмитрий!
Спасибо, что написали в гостевую книгу! Немецкая редакция рада, что наши передачи слушают теперь не только в немецкоязычных странах. С нетерпением ждем Вашего письма!
Немецкая служба Радио "Беларусь".
Здравствуйте.
Прослушал Вашу радиопередачу на КВ - 7 255 кГц и выслав Вам рапорт о приёме, смогу ли я получить от Вас карточку подтверждения о приёме.
Давненько я от Вас ранее получил карточку о приёме на КВ и ДВ.
Ответ:
Здравствуйте, Владимир. Да, конечно, присылайте рапорт о приёме. Мы с радостью ответим на ваше письмо и вышлем вам QSL карточку.
FM-передатчики и частоты:
Геранены - 99.9 МГц
Браслав - 107.7 МГц
Мядель - 102.0 МГц
Спутниковое вещание:
технические параметры смотрите здесь