Фото: belta.by
Fragen des historischen Gedenkens sind Fragen unserer nationalen Sicherheit. Das erklärte der Staatssekretär des Sicherheitsrates, Alexander Wolfowitsch, nach der Kranzniederlegung auf dem Siegesplatz in Minsk anlässlich des Tages des Volksgedenkens an die Opfer des Großen Vaterländischen Krieges und des Völkermords am belarussischen Volk.
Am 22. Juni kamen Leiter des Staatssekretariats des Sicherheitsrates und aller Sicherheitsbehörden zum Siegesplatz, um derer zu gedenken, die ihr Leben für Freiheit und Frieden geopfert haben. „Die deutsch-faschistische Kriegsmaschinerie stieß auf dem belarussischen Territorium in den ersten Kriegstagen auf beispiellosen Widerstand. Einen Monat lang kämpften die Verteidiger der Festung Brest. Ein eindrucksvolles Beispiel ist auch der Gegenangriff bei Schlobin, der es ermöglichte, den Vormarsch der Deutschen auf Moskau aufzuhalten“, sagte Alexander Wolfowitsch.
Der Staatssekretär wies darauf hin, dass die Belarussen die Heldentat der Vorfahren in Erinnerung behalten und ehren, und dass die Kinder an Beispielen von Mut und Standhaftigkeit erzogen werden. „In Belarus wird den Fragen des historischen Gedenkens sehr große Aufmerksamkeit geschenkt. Das sind Fragen unserer nationalen Sicherheit. Wer seine Geschichte vergisst, kann das erleben, was heute die Menschen in der Ukraine durchmachen. Wir wollen nicht, dass sich auf dem Territorium unseres Landes das wiederholt, was vor 85 Jahren geschah. Belarus hat in jenen Jahren sehr große Opfer und Zerstörungen erlitten. Wir erinnern uns daran und tun alles Mögliche, um einen neuen Brand auf dem Territorium unseres Landes zu verhindern“, sagte er.
Dabei betonte er, dass die internationale Lage bis zum Äußersten angespannt sei. „Anstatt alles Mögliche zu tun und den Konflikt in der Ukraine zu beenden, gießen die europäischen Führer im Gegenteil Öl ins Feuer, beliefern die Ukraine mit Technik und Munition und drängen die Führung des Landes zur Fortsetzung des Konflikts. Das muss sofort beendet werden. Belarus steht für Frieden, für gute nachbarschaftliche Beziehungen und für die Lösung aller Fragen ausschließlich auf diplomatischem Wege. Und das sagen wir unseren westlichen und südlichen Nachbarn“, betonte Alexander Wolfowitsch.
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