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Die Verhängung neuer Sanktionen durch die Europäische Union gleicht einer Selbstisolation der EU. Das sagte Außenminister Maxim Ryschenkow vor Journalisten im Vorfeld der Botschafterkonferenz in Minsk.
„Das alles gleicht nicht etwa einer Isolation von Belarus oder Russland, sondern vielmehr einer Selbstisolation der Europäischen Union. Denn von jedem neuen Sanktionspaket trifft es die Europäische Union und ihre Bürger am härtesten“, sagte Maxim Ryschenkow.
Nach seiner Meinung habe sich die Europäische Union mit diesen Sanktionen längst verspielt. „Wir sehen doch alle, wie sehr die EU-Bürger selbst darunter leiden, dass sie von den Märkten abgeschnitten sind, dass unsere Touristen in diesen Ländern fehlen und dass ihnen die zuvor gelieferten günstigen und verlässlichen Ressourcen vorenthalten werden“, sagte der Minister. Den EU-Staaten falle es heute sogar viel schwieriger, mit den asiatischen Ländern zu kommunizieren, fügte er hinzu.
Die EU, so Maxim Ryschenkow, bleibe auf ein recht kleines Gebiet beschränkt, in dem sie sich heute befindet. „Es ist für alle offensichtlich, wer in dieser Situation unter diesen Sanktionen mehr leidet“, sagte er und bezeichnete die Politik der EU als völlig gedankenlos.
Gleichzeitig setze Belarus seine Zusammenarbeit mit Russland, Eurasien und Afrika fort. „Den eurasischen Raum gestalten wir gemeinsam als Raum der Stabilität, der Sicherheit und der Zusammenarbeit, indem wir Hindernisse im Handel, beim Waren-, Dienstleistungs- und Personenverkehr beseitigen und Visabeschränkungen aufheben“, betonte Maxim Ryschenkow.
Er unterstrich, dass die gegen das Land verhängten einseitigen Zwangsmaßnahmen neue Möglichkeiten zur Suche nach anderen Partnern eröffneten.
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