Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Belarus, Wiktor Lukaschenko, führte in Baku ein Arbeitstreffen mit dem Chef der Internationalen Judo-Föderation (IJF), Marius Vizer, durch. Das teilte der Pressedienst des NOK mit.
Der NOK-Präsident drückte Marius Vizer seine Anerkennung für die Unterstützung des belarussischen Judos und seine prinzipielle Haltung gegenüber den belarussischen Athleten aus. Wiktor Lukaschenko betonte, dass die IJF der erste olympische Verband war, der im Mai 2025 die Teilnahme der Belarussen an internationalen Wettkämpfen mit nationaler Symbolik angekündigt hatte.
„Wir schätzen den offenen Dialog mit der europäischen und der internationalen Judo-Führung sehr und sind dankbar für die positive und konstruktive Haltung gegenüber der Belarussischen Föderation und ihrer Führung. Wir rechnen mit einer weiteren Stärkung dieser Beziehungen. Wir sind stets zu konkreter gemeinsamer Arbeit bereit", sagte der NOK-Präsident.
Bei dem Treffen erörterten die Seiten die Möglichkeit, in Belarus internationale Judo-Wettkämpfe zu organisieren. Im NOK wurde betont, dass Belarus über eine hochwertige Sportinfrastruktur, reiche Erfahrung und Personalpotenzial verfügt, um Veranstaltungen auf höchstem Niveau durchzuführen.
Darüber hinaus brachten die Vertreter von Belarus die Bereitschaft zum Ausdruck, die Teilnahme an Trainingslagern, Seminaren und Programmen sowie an der Arbeit von Kommissionen und Expertengruppen der IJF auszuweiten. Die Seiten vermerkten das Interesse an gemeinsamen Bildungsprojekten für Trainer, Kampfrichter und Fachleute.
Zuvor hatte der Präsident des NOK von Belarus während des Besuchs in Baku den Chef der Europäischen Judo-Union (EJU), László Tóth, getroffen. Ebenso sind für Wiktor Lukaschenko Treffen mit der Führung der Sportbranche Aserbaidschans geplant.