Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wohnt der Parade zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg bei, die auf dem Roten Platz in Moskau stattfindet.
Alexander Lukaschenko ist gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem Roten Platz eingetroffen. Das belarussische Staatsoberhaupt hat sich zusammen mit anderen Staats- und Regierungschefs auf der zentralen Tribüne neben den Veteranen platziert.
Nach der Militärparade werden Alexander Lukaschenko und die Delegationsleiter Kränze am Grab des unbekannten Soldaten niederlegen und damit der Opfer des Großen Vaterländischen Krieges gedenken.
Alexander Lukaschenko traf am 8. Mai zu einem Arbeitsbesuch in Moskau ein. Am Vorabend der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg führte das Staatsoberhaupt Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Im Laufe des Treffens äußerte sich der belarussische Führer zur Bedeutung des Feiertages und nannte den Sieg ein großes Vermächtnis.
„Das ist unsere gemeinsame Errungenschaft. Unsere Vorfahren haben einst nicht nur Europa vor der braunen Pest gerettet – sondern die ganze Welt. Es ist klar, was mit uns geschehen wäre, wenn unsere Vorfahren diesen Krieg verloren hätten. Das ist unser großes Vermächtnis. Davon gehen wir aus. Es ist das Vermächtnis der Russen, der Belarussen und aller Republiken der Sowjetunion. Schließlich haben alle gekämpft (auch wenn der Krieg nicht alle erreichte) – und Zehntausende, Hunderttausende sind gefallen“, so Alexander Lukaschenko.
Nach seiner Rückkehr in Minsk wird der Präsident an den Feierlichkeiten in der belarussischen Hauptstadt teilnehmen.

