Lukaschenko und Minnichanow erörterten die Bewahrung der historischen Erinnerung

Фото: belta.by


Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko und der Präsident der Republik Tatarstan der Russischen Föderation, Rustam Minnichanow, erörterten bei einem Treffen in Minsk Fragen der Bewahrung der historischen Erinnerung und das in Kasan abgehaltene bedeutende Requiem-Konzert unter Beteiligung belarussischer Künstler.

„Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie unsere Künstler im Herzen Russlands mit einem großartigen Konzert empfangen haben“, sagte der Staatschef.

„Das muss man gesehen haben. Wir veranstalten viele Events. Aber das war für uns eine Art Aufklärung. Wie muss es doch sein, damit das ganze funktioniert…“, bemerkte Rustam Minnichanow.

„Wir wussten, wohin wir fahren. Wir wussten, dass man dort nicht einfach so vorbeigehen kann. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt. Als wir in Kasan waren, haben wir verstanden, dass Russland dies sehr gut aufnimmt“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Wie BELTA berichtete, fand Ende April in Kasan das Requiem-Konzert „Jeder Dritte“ statt. In seiner Ansprache an die Teilnehmer betonte Alexander Lukaschenko, dass diese Veranstaltung eine Hymne an das Schicksal eines unbeugsamen Volkes sei.

Der Präsident merkte an, dass er sich nach dem Requiem-Konzert in Kasan gezielt für die Reaktion von Rustam Minnichanow selbst interessiert habe. „Man sagt, er hatte Tränen in den Augen. Ich habe mich gefreut, dass Sie dies positiv aufgenommen haben“, sagte er.

Rustam Minnichanow erwiderte darauf: „Unsere gesamte Bevölkerung (hat es positiv aufgenommen. – Anm. BELTA). Das ist wirklich sehr lehrreich und gut. Die Zeit vergeht. Bei uns sind nur noch 92 Teilnehmer (des Großen Vaterländischen Krieges. – Anm. BELTA) am Leben. Vielleicht sind es heute schon weniger. Und natürlich muss man sich an diese Dinge immer erinnern und darüber sprechen.“

Das Oberhaupt von Tatarstan betonte noch einmal, dass alles sehr herzlich gewesen sei, und erwähnte seinen aktuellen Besuch in der Festung Brest. „Bei Ihnen ist alles perfekt organisiert“, sagte er. „Das muss gesehen werden. Wir sind mit dem Heldentum der Festung Brest aufgewachsen, das wissen wir. Aber wenn man dann dort ist… Vielen Dank an Sie, das Personal und die Ausstellung sind großartig. Sehr lehrreich. Wir sind sehr zufrieden.“

Alexander Lukaschenko merkte an, dass man unter anderem mit Hilfe des russischen Botschafters in Belarus, Boris Gryslow, versuche, diese Erinnerung zu bewahren. „Die Erinnerung besteht in erster Linie darin, dass die Menschen gekommen sind und es gesehen haben. Und die Festung Brest und Chatyn sind die deutlichsten Zeugnisse dessen, was in jenem schrecklichen Krieg geschah“, betonte der belarussische Staatschef.

In seiner Ansprache an den bei dem Treffen anwesenden Botschafter kam Alexander Lukaschenko zu dem Schluss, dass es in Russland sinnvoll sei, Veranstaltungen wie das kürzlich in Kasan abgehaltene Requiem-Konzert zu organisieren. „Gerade fand eine Sitzung der hochrangigen Gruppe statt, und wir haben dort die Frage erörtert, ob Mittel für fünf solcher Veranstaltungen aus dem Haushalt des Unionstaates bereitgestellt werden sollten“, sagte Boris Gryslow in diesem Zusammenhang.

„Das ist richtig“, bemerkte Alexander Lukaschenko. Er wies auch darauf hin, dass diese Veranstaltung beispielsweise in Kasan sowohl finanziell als auch organisatorisch unterstützt wurde. „Aber ich bin Ihnen besonders dankbar dafür, dass Sie diese Veranstaltung besucht haben. Das hat ein gewisses Niveau geschaffen. Unsere Künstler waren inspiriert“, sagte der Präsident zum Präsidenten von Tatarstan.

„Was auch immer die Probleme sein mögen, ich meine das aufrichtig. Man muss das auch präsentieren können. Jedes Element dort… Wir veranstalten viele Konzerte. Aber mit solcher Seelenfülle…“, betonte Rustam Minnichanow.

„Sie haben das richtig bemerkt. Ich habe von ihnen verlangt, dass sie ihre Seele einbringen“, sagte Alexander Lukaschenko.Der Präsident von Tatarstan betonte, dass über die Folgen dieses Krieges und die enormen menschlichen Opfer gesprochen werden müsse, die Jugend müsse das wissen.

„Es ist mir sehr wichtig, dass Sie als eine in Russland so bedeutende Persönlichkeit sich davon überzeugen, dass wir diesen Krieg ernst nehmen. Und diese Denkmäler – wir haben ja Tausende und Abertausende davon – pflegen wir alle. Und zudem kümmern sich Schüler um den Großteil dieser Denkmäler. Zu jedem Feiertag kommen die Schüler und kümmern sich um diese Denkmäler. Und so ist es überall, in jedem kleinen Dorf“, sagte Alexander Lukaschenko.

Rustam Minnichanow würdigte die belarussischen Erfahrungen bei der patriotischen Erziehung der Jugend und hob die Ernsthaftigkeit dieser Arbeit hervor.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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