Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko zerstreute die Befürchtungen, die in den westlichen Medien über eine militärische Bedrohung seitens Russlands und Belarus breitgetreten werden. Entsprechende Erklärungen gab das Staatsoberhaupt auf einer Sitzung zu den Ergebnissen der Überprüfung der Gefechts- und Mobilmachungsbereitschaft der 7. selbstständigen Spezialmilizbrigade der inneren Truppen des Innenministeriums ab.
„Sie haben wahrscheinlich in der letzten Zeit in den Massenmedien die aufmerksame Beachtung durch unsere westlichen sogenannten Partner dessen bemerkt, was in den Streitkräften unseres Landes geschieht. Sie waren vor allem von der Tatsache beunruhigt, dass wir zu oft, sehr gezielt und intensiv Überprüfungen von Einheiten der Streitkräfte durchführen. Nicht nur der Armee, sondern aller Streitkräfte“, bemerkte der Präsident.
„In diesem Zusammenhang möchte ich ihnen bei der heutigen Gelegenheit sagen, dass es hier keine wie auch immer geartete Notstandssituation gibt. Offen und ehrlich wurde von mir gesagt, dass wir uns auf einen Krieg vorbereiten, um ihn zu vermeiden. Wir haben nicht vor, jemanden anzugreifen, wie in letzter Zeit in den Medien unsere westlichen ‚Freunde‘ eine Kampagne entfaltet haben, dass Russland die baltischen Länder angreifen werde, mindestens, möglicherweise Polen vom Territorium Belarus aus und gemeinsam mit Belarus“, erklärte Alexander Lukaschenko.
„Die zweite Richtung ihrer sogenannten Kritik in Bezug auf Belarus ist, dass wir vorhaben, den Suwałki-Korridor in Richtung des Gebiets Kaliningrad zu durchbrechen. Ich möchte mich hier nicht vor ihnen rechtfertigen. Das ist vollkommene Dummheit“, fügte der Präsident hinzu.

