Lukaschenko nahm die Beglaubigungsschreiben der Botschafter von neun Staaten entgegen

Фото: belta.by


 

Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat die Beglaubigungsschreiben der Botschafter von neun Staaten entgegengenommen. 

Die Beglaubigungsschreiben an das Staatsoberhaupt überreichten Diplomaten aus Usbekistan, Brasilien, Peru, der Mongolei, Myanmar, der Republik Korea, Saudi-Arabien, Libyen und Ruanda.

Der Präsident beglückwünschte die Botschafter zum offiziellen Beginn ihrer diplomatischen Mission und äußerte die Überzeugung, dass diese reich an bedeutenden Ereignissen und konkreten Taten sein wird. „Jegliche Vorschläge, die auf die Entwicklung freundschaftlicher, guter Beziehungen zwischen Ihren Ländern und Belarus abzielen, werden umgehend und aufmerksam geprüft werden“, versicherte das Staatsoberhaupt. „Wir sind zu einer ergebnisorientierten Zusammenarbeit bereit.“ Alexander Lukaschenko bemerkte, dass die erfolgreiche Tätigkeit der Diplomaten nicht nur von deren Bemühungen abhängt, sondern auch von den Schritten der belarussischen Seite. „Aber unseren Weg werden wir stets würdevoll gehen“, betonte der belarussische Staatsführer.

Der Präsident wandte sich an die Diplomaten und stellte fest, dass viele von ihnen Staaten der globalen Mehrheit vertreten, deren Rolle in den internationalen Angelegenheiten rasant und vor allem verdientermaßen wächst. „Die in ihr zusammengeschlossenen Länder haben ähnliche Auffassungen zur Weltordnung, zum Aufbau von Partnerschaften und zur Konfliktbeilegung. Ihnen sind Respekt vor der nationalen Souveränität, Ablehnung von Druck, Diktat und illegalen Sanktionen eigen. Belarus betrachtet sich zu Recht als Teil dieser globalen Mehrheit“, betonte er.

„Unsere Geschichte, die heroische und zugleich tragische Erfahrung des Widerstands gegen zahlreiche Versuche der Kolonisierung und Vernichtung der Belarussen haben die herausragende Bedeutung von Unabhängigkeit und dem Recht ‚ludźmi zwacca‘ (Menschen genannt zu werden), wie der belarussische Klassiker sagte, für uns vorbestimmt“, erklärte das Staatsoberhaupt.

Alexander Lukaschenko ist überzeugt, dass die Gemeinsamkeit der Auffassungen der Länder der globalen Mehrheit auch eine gute Grundlage für die erfolgreiche Mission der Diplomaten in Belarus sein wird.

Als lebendiges Symbol der Gastfreundschaft von Belarus nannte der Präsident das Kunstfestival „Slawischer Basar in Witebsk“, an dem im Laufe seiner 35-jährigen Geschichte Vertreter aus 85 Ländern teilnahmen, darunter Usbekistan, Brasilien, der Mongolei, Myanmar und der Republik Korea.

„Trotz der Geschehnisse an unseren Grenzen erklangen jetzt, wie in all den Jahren, auf der Festivalbühne die belarussische, russische und ukrainische Sprache sowie Lieder anderer Länder und brüderlicher Völker. Das ist ein Beispiel dafür, wie Kunst Barrieren überwindet und uns alle, die Menschen, vereint“, betonte das Staatsoberhaupt.

Alexander Lukaschenko äußerte sich traditionell auch zu den Beziehungen von Belarus zu jedem der Staaten und hob die Bedeutung und das Interesse an der Entwicklung der Zusammenarbeit mit ihnen hervor.

Über Usbekistan

Der Präsident nannte Usbekistan ein Schlüsselland für Belarus in Zentralasien.

„Der jüngste historische Besuch des Präsidenten Usbekistans in unserem Land markierte eine neue Etappe in den bilateralen Beziehungen, die auf die Ebene der strategischen Partnerschaft aufgestiegen sind“, betonte der belarussische Staatschef. „Dazu trägt vor allem die hohe Dynamik der Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit bei. Und wir sind bereit, diese umfassend auszubauen, mit Schwerpunkt nun auf der industriellen Kooperation.“

Über Brasilien

Das Staatsoberhaupt bemerkte, dass sich die Aufmerksamkeit von Belarus auf Lateinamerika vor allem durch die Überzeugung von den Perspektiven gegenseitig vorteilhafter Beziehungen zu den Ländern der Region erklärt.

Alexander Lukaschenko begrüßte den wachsenden internationalen Stellenwert Brasiliens und dessen Beitrag zur Gestaltung der globalen Tagesordnung. „Für Belarus ist Ihr Land der wichtigste Handels- und Wirtschaftspartner in der westlichen Hemisphäre“, betonte der Präsident.

Über Peru

Was dieses Land angeht, bemerkte der Präsident, dass dessen erfolgreiche Entwicklung maßgeblich von der hohen Dynamik im Agrarsektor und im Bergbau bestimmt wird. „In Belarus finden Sie ein breites Spektrum an Maschinenbauprodukten, die für diese Bereiche erforderlich sind“, machte der belarussische Präsident aufmerksam.

Über die Mongolei

„In Asien schlägt bildlich gesprochen das Herz der modernen Welt, und wir freuen uns über die Partnerschaft mit den Ländern dieser Region“, betonte das Staatsoberhaupt. „Belarus zählt die Mongolei aufrichtig zu seinen Freunden. Die Grundlage der festen Beziehungen zwischen unseren Ländern und Völkern ist die Erinnerung an den gemeinsamen Widerstand gegen das nationalsozialistische Deutschland und das militaristische Japan.“

Große Bedeutung, so der Präsident, messe Belarus der Stärkung der Kontakte auf höchster Ebene bei. Das Land setze zudem darauf, dass die gegenseitige Entsendung neuer aktiver Botschafter und das Inkrafttreten des Vorläufigen Handelsabkommens zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Mongolei zum Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beitragen würden.

Über Myanmar

Alexander Lukaschenko würdigte die in letzter Zeit unternommenen erheblichen Anstrengungen zur Wiederbelebung des Dialogs mit Myanmar auf den Gebieten Politik, Handel, Wirtschaft und im humanitären Bereich.

„Es wird derzeit an einer Reihe konkreter Projekte in der Industrie, der Landwirtschaft, der Pharmazie und im humanitären Bereich gearbeitet“, sagte das belarussische Staatsoberhaupt.

Über die Republik Korea

In seiner Charakterisierung der Beziehungen von Belarus zur Republik Korea hob das Staatsoberhaupt deren gesunden Pragmatismus hervor. Der Präsident erklärte sich bereit, die Zusammenarbeit in Bereichen gegenseitigen Interesses zu entwickeln.

„Wir werden Schritte Seouls zur Belebung der belarussisch-koreanischen Beziehungen vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Investitionen begrüßen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Über Saudi-Arabien

Der Präsident betonte, dass Belarus aktive Kontakte mit den Staaten des Nahen Ostens unterhält.

„Saudi-Arabien ist für uns ein angesehener politischer und vielversprechender Handels- und Wirtschaftspartner, insbesondere im Bereich Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Industrie, Informationstechnologie u.a.“, sagte der Staatschef.

Alexander Lukaschenko machte auf die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen zum Ausbau des Handels und der Investitionszusammenarbeit aufmerksam, um die Bilanz der bilateralen Beziehungen um einige Erfolgsgeschichten zu bereichern und die belarussisch-saudische Interaktion auf ein qualitativ neues Niveau zu heben.

Über Libyen

„Die komplexe geopolitische Lage hat es lange Zeit nicht erlaubt, das vorhandene Potenzial der Zusammenarbeit mit Libyen voll auszuschöpfen“, sagte der belarussische Staatsführer.

Das Staatsoberhaupt signalisierte die Bereitschaft, die Beziehungen zu diesem Land zu entwickeln, landwirtschaftliche Maschinen und Medikamente nach Libyen zu liefern, den Export belarussischer medizinischer und anderer Dienstleistungen auszubauen sowie Technologien zu transferieren und libysche Fachkräfte in Belarus auszubilden. „Ich bin überzeugt, dass die Bedingungen für die Wiederbelebung der gemeinsamen Arbeit heute günstig sind“, betonte Alexander Lukaschenko.

Über Ruanda

„Belarus strebt den Ausbau der Beziehungen zu Ruanda an. Wir legen besonderes Gewicht auf die wirtschaftliche Komponente der Zusammenarbeit als Fundament für die Entwicklung des politischen Dialogs“, sagte der belarussische Staatsführer.

Als vorrangige Bereiche nannte der Präsident Industrie und Landwirtschaft, Bildung, Informationstechnologie, Verteidigung und Sicherheit. Alexander Lukaschenko schlug außerdem vor, Bedingungen für das Wachstum des gegenseitigen Handels zu schaffen und zu diesem Zweck eine gemeinsame Kommission für Zusammenarbeit einzurichten.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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