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Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich dafür ausgesprochen, auch in der derzeit schwierigen Lage zu versuchen, mit den westlichen Nachbarn geschäftliche Beziehungen und Zusammenarbeit aufzubauen. Das erklärte er während einer Arbeitsreise in den Kreis Minsk.
„Wir müssen mit den Nachbarn zusammenarbeiten. Sowohl mit den Polen als auch mit den Litauern und Letten“, betonte der Präsident. „In dieser Situation, in der in Europa wegen der Dürre eine Lebensmittelknappheit herrscht, müssen wir uns nach und nach mit ihnen arrangieren. Nachbarn sind nun einmal Nachbarn. Wenn wir einander nicht nur durch ein Zielfernrohr betrachten, sondern beginnen, wirtschaftlich zusammenzuarbeiten, wäre das ein Zeichen dafür, dass wir vielleicht sogar einen Krieg vermeiden können.“
Alexander Lukaschenko erwähnte die bestehenden Handelsmöglichkeiten am Beispiel von Holzpellets, die derzeit in einer Reihe von Nachbarländern knapp sind: „Mich wundern überhaupt die Polen. In Polen, aber auch in Litauen und bei allen Nachbarn ist das Brennholz teurer geworden. Dann nehmt doch Brennholz, Pellets und Ähnliches zu einem akzeptablen Preis. Sie sträuben sich. Nun, wenn sie nicht kaufen wollen – dann eben nicht.“
„Morgen werden wir es ihnen nicht mehr verkaufen können. Denn wir haben begonnen, in großem Umfang selbst auf dieses Brennholz und diese Pellets umzusteigen. Eine gute Technologie. Ein Unternehmen in Gomel baut einen guten Kessel – Pellets werden in den Vorratsbehälter gefüllt, und sie werden automatisch zugeführt. Wir werden das übernehmen. Wir selbst werden dieses Brennholz und diese Pellets brauchen“, bemerkte das Staatsoberhaupt.
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