Фото: belta.by
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich am 22. Juli den Bericht von Verteidigungsminister Wiktor Chrenin erstatten lassen.
Dem Staatsoberhaupt wurde über die laufenden Maßnahmen der militärischen Ausbildung in den Streitkräften, über die sich entwickelnde Lage um das Land herum sowie über die Unterstützung der Landwirte durch die Militärangehörigen während der Erntekampagne berichtet.
Was die Ausbildung des Personals betreffe, so laufe sie planmäßig – unter Berücksichtigung der Analysen und Schlussfolgerungen aus der umfassenden Überprüfung zu Beginn des Jahres.
Wiktor Chrenin erläuterte, dass sich die militärpolitische Lage ruhig entwickle, wobei die Spannungen hauptsächlich im Informationsraum präsent seien. Eine große Aktivität der Streitkräfte der NATO-Staaten werde derzeit nicht verzeichnet.
Auch an den südlichen Grenzen gebe es von der Nachbarseite keine Anzeichen für Vorbereitungen auf aggressive Handlungen. In der Grenzzone auf belarussischem Territorium befinde sich die minimale Ausstattung der Kräfte der Spezialoperationen, die in Zusammenarbeit mit den Grenztruppen für die Sicherheit sorgen.
Ein weiterer Berichtspunkt betraf die Erntekampagne. Die Militärs leisteten dabei traditionell Unterstützung für die Landwirte. Dem Präsidenten wurde detailliert dargelegt, in welchen Regionen die Militärangehörigen die entsprechenden Aufgaben erfüllen, wie viele Maschinen und Mechanisatoren bereitgestellt wurden.
Zur Sprache kam auch die Umsetzung der während der Videokonferenz von Alexander Lukaschenko erteilten Anweisung, undisziplinierte und unzuverlässige Arbeitskräfte der Erntekampagne zur Armee zu schicken. Der Verteidigungsminister unterbreitete dem Präsidenten den Vorschlag, die Wehrbezirkskommandos in den Regionen zur Erfüllung dieser Aufgabe hinzuzuziehen.
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