Lukaschenko informiert sich am Tag der Arbeit über Errungenschaften des heimischen Traktorenbaus


 
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wird sich am Tag der Arbeit über die Entwicklungsaussichten des heimischen Traktorenbaus informieren.
 
Dem Staatsoberhaupt wird auf einem Feld im Kreis Minsk ein experimenteller Prototyp des Hochleistungstraktors BELARUS-5425 der 8. Zugkraftklasse mit einer Motorleistung von 542 PS vorgeführt.
 
„Was hast du denn für einen Wundertraktor versprochen?“ – Mit diesen Worten wandte sich Alexander Lukaschenko bei seiner Ankunft auf dem Feld im Kreis Minsk an Premierminister Alexander Turtschin.
 
Das Staatsoberhaupt erkundigte sich sofort bei den Fachleuten, wie sich der neue Traktor in der Arbeit bewährt. Derzeit wird dieses Modell erst noch getestet.
 
Eine grundsätzliche Frage des Präsidenten: Wie viele solcher BELARUS-5425 – der stärksten Traktoren – werden für die belarussischen Landwirte benötigt? Schließlich braucht nicht jedes Feld solche Technik. Landwirtschafts- und Ernährungsminister Juri Gorlow berichtete, dass 300 Einheiten ausreichen würden.
 
Nach Abschluss der Tests wird das MTZ mit der Lieferung dieser Technik an die Betriebe beginnen.
 
Alexander Lukaschenko warnte zudem mit Nachdruck bezüglich der Qualität: „Behüte Gott, bei euch wird es minderwertige Technik geben. Die Technik muss qualitativ hochwertig sein. Legt darauf besonderen Wert.“
 
Das Staatsoberhaupt betonte, dass er möchte, dass die Technik des MTZ gerade wegen ihrer guten Qualität gekauft werde. „Wir können nicht nach unten abrutschen. Das ist unsere Marke“, so der Präsident.
 
„Der Traktor muss qualitativ hochwertig sein. Garantie – mindestens 5 Jahre. Und dann sechs und sieben. Wir werden nach und nach nach oben gehen“, fügte der Präsident hinzu.
 
„Wir werden davon ausgehen, dass ihr ein ‚Raumschiff‘ produziert habt. Passt auf, dass ihr mit der Qualität keine Blamage erlebt“, sagte Alexander Lukaschenko zu den Beamten mit Blick auf den neuen Traktor.
 
Ein weiterer grundlegender Akzent des Präsidenten: die Qualität des Pflügens. Egal ob neues Traktormodell oder nicht – die Qualität müsse in dieser Frage ideal sein.
 
„Das Pflügen ist die Grundlage. Das sind die Selbstkosten der Produktion“, sagte der Präsident.
 
Alexander Lukaschenko erkundigte sich direkt bei dem Maschinisten, der den Prototyp testet, nach seiner Meinung zum Traktor BELARUS-5425. „Der Traktor ist nicht schlecht, leistungsstark, gut“, antwortete er.
 
Dies ist derzeit der leistungsstärkste Traktor in klassischer Bauweise. Von seinem technischen Niveau her entspricht er allen modernen Trends im Traktorenbau und soll mit vergleichbaren ausländischen Modellen konkurrieren. Er ist unter anderem mit einer Lastschaltgetriebe, einem leistungsstarken Hydrauliksystem und einem automatischen Lenksystem ausgestattet. Ein 900-Liter-Kraftstofftank ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb von bis zu 10 Stunden. Der Traktor verfügt zudem über ein vorderes und hinteres Hubwerk mit einer Hubkraft von 5,5 t bzw. 12 t.
 
Der Traktor wurde auf Basis einheimischer Komponenten entwickelt. Der Anteil der im eigenen Werk (MTZ) hergestellten Teile beträgt 76,9 %, der Anteil anderer inländischer Unternehmen 15,8 %, der Anteil von GUS-Unternehmen 1,8 % und der Anteil von Importen aus dem ferneren Ausland 5,5 %.
 
Dem Staatsoberhaupt werden auch Anbaugeräte für diesen Traktor vorgeführt: ein halbaufgesattelter 14-schariger Drehpflug von „Minojtyer Reparaturwerk“, eine pneumatische Getreidesämaschine von „Lidagroprommasch“ und ein spezieller Wirtschaftsauflieger von „Woronowskaja Selchos Technik“.
 
Der Traktor selbst wird mit einem multifunktionalen Bodenbearbeitungsgerät APM-12 der Firma „Elezer“ arbeiten.

 

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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