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Die GUS-Staaten verbindet nicht nur das Bestreben, ein gerechtes System globaler Steuerung zu schaffen und zu gleichen Bedingungen Handel zu treiben. Die Einheit in der Gemeinschaft stützt sich auf gemeinsame Geschichte, kulturelles Erbe und menschliche Verbindungen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei der Sitzung des Rates der Staatschefs der GUS in Turkmenistan.
Der Präsident bemerkte, dass Belarus stets konsequent für die Entwicklung und Verknüpfung der Vorteile aller bestehenden Integrationsstrukturen eingetreten sei. „Die Herausbildung einer multipolaren Welt erfolgt weitgehend durch die erstarkenden BRICS, die SOZ, die Afrikanische Union und andere Zusammenschlüsse der globalen Mehrheit. Ich möchte, dass in dieser Reihe auch die GUS steht“, bemerkte der belarussische Staatschef. „Zu ihrer Stärkung tragen mächtige Faktoren bei – das Interesse der Seiten an der Ausweitung der Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit und die Notwendigkeit einer gemeinsamen Reaktion auf moderne Herausforderungen im Sicherheitsbereich“, sagte er.
In diesem Zusammenhang, so ist Alexander Lukaschenko überzeugt, hat die GUS einen Vorteil: „Das Fundament unserer Gemeinschaft ist besonders fest. Uns verbindet nicht nur das Bestreben, ein gerechtes System globaler Steuerung zu schaffen und zu gleichen Bedingungen Handel zu treiben. Unsere Einheit stützt sich auf gemeinsame Geschichte, kulturelles Erbe und menschliche Verbindungen.“
„Schließlich sprechen wir eine Sprache. Wir sprechen (die Teilnehmer des Gipfels und die ältere Generation – Anm. BELTA) sie noch, doch unsere Jugend in einzelnen Ländern kennt leider das Russische – unsere Hauptsprache der zwischenstaatlichen Kommunikation – bereits nicht mehr“, bemerkte der Präsident.
Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass in belarussischen und turkmenischen Familien und im postsowjetischen Raum insgesamt nach wie vor traditionelle Werte bewahrt, die beispiellose Heldentat der heroischen Vorfahren geehrt und Verwandte und Nahestehende besucht werden, die in anderen Ländern der Gemeinschaft leben. Und die auf dem heutigen Gipfel angenommene Erklärung solle die Menschen noch stärker um das gemeinsame historische Gedächtnis scharen, um die Verfälschung der tragischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Großen Vaterländischen Krieg zu verhindern.
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