Фото: belta.by
Die Beziehungen zwischen Belarus und den USA weisen positive Dynamik auf – ihre Perspektiven sind vielversprechend. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 28. Juli bei der Entgegennahme des Berichts des Ständigen Vertreters von Belarus bei der UNO, Walentin Rybakow.
Der Staatschef nannte als Hauptthema den Stand der belarussisch-amerikanischen Beziehungen, mit deren Pflege Walentin Rybakow beauftragt worden sei.
"Die Vereinten Nationen sind eine mächtige Organisation, und natürlich haben wir dort ein Interesse. Aber ich will nicht verhehlen, dass mich derzeit die belarussisch-amerikanischen Beziehungen mehr interessieren", sagte der Präsident. "Dir ist sowohl die Ehre als auch die große Arbeit zuteilgeworden, die Beziehungen zwischen den USA und Belarus aufzubauen. Du arbeitest in engem Kontakt mit John Koel. Ich vertraue diesem Mann. Übermittle ihm meine besten Wünsche und seiner bezaubernden Gattin."
"Die gegenwärtige Lage in unseren Beziehungen und insbesondere die Dynamik und die Perspektiven sind vielversprechend", betonte der Präsident bei der Charakterisierung der Beziehungen zwischen Belarus und den USA.
Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass er in früheren Gesprächen mit Vertretern der USA die Position von Belarus klar und eindeutig dargelegt habe: was möglich sei und wozu das Land nicht bereit sei. "Ich habe unsere Beziehungen vor allem zu Russland, zur VR China und auch zum Iran erläutert. Wir haben viele Themen angesprochen", so Alexander Lukaschenko. "Wir waren immer transparent und haben unsere Position nicht in diplomatische Floskeln verpackt. Davon profitieren wir heute. Sie verstehen sehr gut, auch Herr Koel, was wir können und was nicht."
"Wir werden an diesem Kurs festhalten. An dieser Anständigkeit, Offenheit und unserer offenen Position", erklärte der Präsident.
Der Staatschef fragte Walentin Rybakow nach seinen Eindrücken von den Kontakten mit Vertretern der USA und nach möglichen Vorschlägen für das weitere Vorgehen. Dabei bemerkte der Präsident, dass er alle Dokumente, die von Walentin Rybakow kämen, bis aufs Komma genau lese und sich bestimmte Eindrücke und Meinungen über die USA und ihre Wünsche gebildet habe.
"Es geht hier nicht um die Zeilen, die du schreibst, sondern um den Geist, in dem die US-Führung denkt", erläuterte Alexander Lukaschenko. "Ich kann zwischen den Zeilen lesen. Selbst wenn John versucht, etwas zu beschönigen, sollte er das nicht tun. Ich bin ein erfahrener Mensch und weiß, wie es wirklich ist."
Im Rahmen des Berichts wurde auch das Thema der Zusammenarbeit zwischen Belarus und der UNO angesprochen. "Vielleicht braucht der derzeitige Generalsekretär, zu dem ich freundschaftliche Beziehungen pflege, unsere Hilfe und Unterstützung. Wir müssen ihm diese Unterstützung auf jeden Fall gewähren", betonte der Präsident.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz