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Die Aufgabe der Länder der Eurasischen Wirtschaftsunion ist es, die Künstliche Intelligenz zu einem friedlichen Instrument zu machen und nicht zu einer Massenvernichtungswaffe. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko in der Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates.
Alexander Lukaschenko betonte, dass die vorrangigen Aufgaben, über die der kasachische Präsident in seiner Rede sprach, an Aktualität nicht verloren haben. Er wies auch darauf hin, dass sich Belarus aktiv in die Arbeit eingebracht habe, auch in einem relativ neuen Bereich der Künstlichen Intelligenz.
„Einerseits ist dies ein wichtiger Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum, andererseits eine ernsthafte sicherheitstechnische Herausforderung. Wie einst beim Atom ist es unsere Aufgabe, die Künstliche Intelligenz friedlich zu machen und zu verhindern, dass sie zu einer Massenvernichtungswaffe wird. Daher sind die Worte ‚verantwortungsvolle Nutzung‘ in der Erklärung der Union von zentraler Bedeutung“, so der Präsident. Der belarussische Präsident unterstützte die Idee, gemeinsam an der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz innerhalb der EAWU zu arbeiten. „Das müssen wir tun und uns dessen bewusst werden, was wir tun, und nicht irgendeiner Mode hinterherlaufen oder gar irgendwelchen Hype zu suchen“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.
Gleichzeitig dürfe nicht zugelassen werden, dass vertragliche Verpflichtungen durch neue technologische Lösungen verwässert würden, die zwar zur nationalen Zuständigkeit neigten, aber direkt die Arbeit des Binnenmarktes der EAWU beeinflussten, so der Staatschef.
„Ihr wisst ja, man erfindet etwas, nennt es Künstliche Intelligenz und bewirkt damit, dass der bestehende Ordnungsrahmen zu Schaden kommt – im Handel und in anderen Bereichen. Zum Beispiel die Digitalisierung des öffentlichen Beschaffungswesens, die eigentlich die Effizienz der Verfahren gewährleisten und keine digitalen Barrieren für Teilnehmer aus anderen Mitgliedstaaten schaffen soll. Lasst uns das Beste aus den nationalen Praktiken gemeinsam verwenden und nicht zur Barriere machen“, rief Alexander Lukaschenko auf.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz