Lukaschenko über durchschnittliche Löhne in Minsk: Halten, aber nicht forcieren


 

Das relativ hohe Niveau der Durchschnittslöhne in Minsk soll man halten, aber nicht zu sehr forcieren. Davor warnte Präsident Alexander Lukaschenko den Gouverneur der Hauptstadt Wladimir Kucharew während der Berichterstattung.

Die Wirtschaft Minsks sei stabil, informierte Kucharew den Staatschef. Die Wachstumsrate des Bruttoregionalprodukts liege bei 102,2 Prozent. Minsk steuere mit 32 Prozent BRP zum landesweiten BIP bei, so Wladimir Kucharew.

„Nicht schlecht“, reagierte der Präsident. Zugleich stellte er dem Vorsitzenden der Minsker Regierung ein weiteres Ziel – mindestens 3,5 Prozent BRP-Wachstum zum Ende 2026. 

Die Aufgabe, ein höheres Niveau zu erreichen, stellt das Staatsoberhaupt auch für die gesamte Wirtschaft von Belarus. In den Monaten Januar bis Juli stieg das BIP um 2,1 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Präsident fordert, diesen Indikator bis zum Jahresende auf 3 % zu steigern.

Der Vorsitzende des Minsker Stadtexekutivkomitees berichtete dem Staatschef über die Lohnerhöhung in Minsk. Nach seinen Angaben beträgt der durchschnittliche Nominallohn in Minsk im ersten Halbjahr 3878 Rubel. "Das ist ein recht hohes Niveau. Wir werden alles tun, um es zu halten", sagte er.

"Wladimir Jewgenjewitsch, dieses Niveau muss gehalten, aber nicht forciert werden", warnte Alexander Lukaschenko. „Denn hohe Löhne werden früher oder später zu Inflation führen. Und Inflation in Minsk wird sich im ganzen Land ausbreiten, und wir werden dieses Geld durch steigende Preise 'auffressen'.“

In diesem Zusammenhang betonte das Staatsoberhaupt besonders die Notwendigkeit, der Produktion mehr Aufmerksamkeit zu schenken. "Es darf nicht dazu kommen, dass die Löhne und Einkommen der Bevölkerung übermäßig steigen, während die Produktion sinkt. Gott sei Dank ist das weder in Minsk noch im ganzen Land der Fall. Aber das muss kontrolliert werden – damit die Arbeitsproduktivität hoch bleibt. Und unbedingt müssen die Betriebe, die schwach arbeiten, hinzugewinnen", gab der Präsident als Aufgabe vor.

„Das wichtigste Prinzip ist, dass das Geld verdient werden muss“, stimmte Wladimir Kucharew zu. „Wir tun alles, um keine Störungen am Devisenmarkt zuzulassen, denn das würde zu Inflation führen.“

Alexander Lukaschenko erinnerte den Vorsitzenden des Minsker Stadtexekutivkomitees daran, dass er für den Produktionssektor verantwortlich ist: "Vergiss nicht, dass in erster Linie Du die Verantwortung für die Minsker Betriebe trägst. Nach Dir kommen das Industrieministerium und die Regierung. Dasselbe gilt auch für die anderen Regionen des Landes.“

Es ging auch um die Investitionstätigkeit in der Hauptstadt. Nach Angaben von Wladimir Kucharew wurde das Investitionswachstum nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres auf 10 % gesichert – hauptsächlich durch die Bauwirtschaft. Derzeit werden in Minsk mehr als 700 Objekte errichtet, darunter soziale Einrichtungen, Wohnungen und Objekte des Technologieparks. "In diesem Jahr etwa 500 Millionen US-Dollar – das ist der Beitrag von 'Severny Bereg', deren Investitionen in den Topf der Stadt fließen. Und wir arbeiten weiter mit den Investoren zusammen, die Betriebe in der Stadt bauen", sagte der Vorsitzende des Minsker Stadtexekutivkomitees.

Dazu bemerkte der Präsident kritisch, dass ein erheblicher Teil der Investitionen durch den Bau sozialer Einrichtungen und nicht durch Produktionsanlagen gebildet werde. "Letztlich hinken die Investitionen in die Schaffung von Produktionen hinter dem Wohnungsbau und anderen Kultur- und Museumsprojekten her", stellte das Staatsoberhaupt fest.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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