Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, benannte auf einer Beratung über die Perspektiven des Wohnungsbaus und die Erhöhung der Effizienz der Nutzung von Mietwohnungen das Problem überfälliger Schulden für Miete und kommunale Dienstleistungen.
„Verwunderung rufen die Preisbildung und die Zahlungsdisziplin für Mietquadratmeter hervor. In einigen Fällen ist die Miete für Wohnungen in Gebietszentren einfach symbolisch: 30 Rubel im Monat für eine Zweizimmerwohnung“, bemerkte das Staatsoberhaupt.
Der Präsident wies darauf hin, dass vor diesem Hintergrund ein Paradoxon entstehe: Die überfälligen Schulden für Miete und kommunale Dienstleistungen hätten im ganzen Land insgesamt die Marke von 20 Millionen Rubel überschritten, und die Schuldner nutzten jahrelang weiter die gemieteten Quadratmeter. „Es kostet Kopeken, und selbst das können sie nicht zahlen“, empörte sich das Staatsoberhaupt.
„Natürlich gibt es verschiedene Situationen. Manchmal ist ein Mensch in Not geraten, befindet sich in einer schweren Lage. Ihm muss man vielleicht helfen. Aber wir werden doch nicht jahrelang helfen“, bemerkte Alexander Lukaschenko.
„Die vom Komitee für Staatskontrolle festgestellten Fakten und Summen der Gesamtschulden zeigen, dass es hier irgendeinen systemischen Mangel gibt, der behoben werden muss“, erklärte der Präsident.
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