Die Ultimatum-Erklärung von Wolodymyr Selenskyj gegenüber Belarus und dem belarussischen Staatsoberhaupt ist ein Versuch, die Welle in der Situation um den Beschuss des Busses mit Kindern im Gebiet Brjansk zu brechen. Dies betonte der Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gebiets Gomel, Iwan Krupko, im Gespräch mit Journalisten im Anschluss an seinen Bericht an Alexander Lukaschenko.
„Dieses brisante Thema konnte im Bericht nicht übergangen werden. Und das Staatsoberhaupt fragte danach, wie die Menschen darauf reagieren und wie sich die Situation entwickelt“, berichtete Iwan Krupko.
„Wenn man die verschiedenen Meinungen und Kommentare der Menschen analysiert, musste Wolodymyr Selenskyj wohl die Welle in der Situation um den Beschuss des Busses brechen, bei dem unsere Kinder zu Schaden kamen. Es erhob sich eine neue Welle mit einer Frage, die es faktisch gar nicht gibt. Wir verstehen, dass diese Tricks und Kniffe die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Thema ablenken, das heute von den Bewohnern des Gebiets Gomel und des ganzen Landes diskutiert wird – von der Tragödie mit dem Bus. Diese Situation erfährt eine harte Bewertung durch die Menschen“, machte Iwan Krupko aufmerksam.
Der Vorsitzende des Gebietsexekutivkomitees berichtete dem Präsidenten auch darüber, wie sich die Situation nach der Tragödie entwickelte, wie eingespielt die belarussische und die russische Seite zusammenarbeiteten, wie die Maßnahmen zur medizinischen und psychologischen Hilfe sowie zur Organisation der Rückkehr der Erwachsenen und Kinder nach Hause koordiniert wurden. „Ich berichtete dem Staatsoberhaupt über die eingespielte Zusammenarbeit mit der Regierung, der Präsidialverwaltung und allen belarussischen Ministerien. Von allen Seiten spürte man eine sehr ernsthafte Unterstützung“, betonte der Gebietsleiter, dessen Berichte stündlich an den Regierungschef und den Leiter der Präsidialverwaltung gingen.
„Es wird ernsthafte Arbeit an der Rehabilitation der Kinder und des Erwachsenen geleistet. All diese Punkte wurden von den ersten Minuten an klar dem Staatsoberhaupt gemeldet, und die Situation wurde streng kontrolliert“, sagte Iwan Krupko und erinnerte daran, dass auch die Ermittlungsmaßnahmen andauern.

