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Belarus und China verbinde nicht nur eine pragmatische Partnerschaft, sondern eine einheitliche Weltanschauung. Das erklärte die Vorsitzende des Rates der Republik, Natalja Kotschanowa, während der Sitzung des Hochrangigen Ausschusses für die Zusammenarbeit zwischen den gesetzgebenden Organen von Belarus und China.
Natalja Kotschanowa stellte fest, dass Belarus und China unter den Bedingungen globaler geopolitischer Instabilität ein neues Modell der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit aufbauen konnten. Dieses sei nicht nur eine pragmatische Partnerschaft, sondern eine tiefe weltanschauliche Einheit, die auf dem Respekt vor Geschichte und Traditionen, dem Streben nach nachhaltiger Entwicklung und der Unterstützung einer gerechten Weltordnung beruhe. „Wir begrüßen die hohe Dynamik der bilateralen belarussisch-chinesischen Kontakte auf verschiedenen Ebenen: über das Parlament, die Präsidialverwaltung, die Ministerien und Behörden, die regionalen Verwaltungen und die Wirtschaftskreise. Unsere Länder arbeiten erfolgreich auf internationalen Plattformen zusammen und unterstützen sich gegenseitig“, sagte die Vorsitzende des Rates der Republik.
Die Parlamentspräsidentin wies darauf hin, dass beide Länder in den Handels-, Wirtschafts- und Investitionsbereichen erfolgreich kooperierten. Belarus und China erzielten jährlich hohe Werte beim bilateralen Handelsumsatz. „Wir verzeichnen einen Anstieg des Exports belarussischer Waren auf den chinesischen Markt und haben uns das Ziel gesetzt, diesen bis 2030 zu verdoppeln. Belarus treibt seine Beteiligung an der Initiative ‚Ein Gürtel, eine Straße‘ konsequent voran. Im Jahr 2025 wurde mit der Staatlichen Agentur für internationale Entwicklung und Zusammenarbeit der VR China eine Roadmap für die Zusammenarbeit bis 2030 unterzeichnet. Im Laufe der gesamten Zusammenarbeit im Rahmen von zinsgünstigen Krediten und technisch-wirtschaftlicher Hilfe wurden 20 Projekte umgesetzt, darunter als Vorzeigeprojekte der Bau eines Schwimmbeckens von internationalem Standard und des Nationalen Fußballstadions in Minsk. Ich bin überzeugt, dass viele Generationen von Belarussen unsere eiserne Bruderschaft auch an diesen verwirklichten Initiativen messen werden“, betonte Natalja Kotschanowa.
Als Beispiel für die industrielle Kooperation beider Länder nannte die Parlamentspräsidentin das Gemeinschaftsunternehmen „BELGEE“, das moderne Fahrzeuge herstelle, die sowohl auf dem heimischen als auch auf den ausländischen Märkten gefragt seien. Belarus setze zudem auf eine weitere Investitionszusammenarbeit mit China. „Im Jahr 2025 erreichten die Investitionen chinesischer Investoren fast 600 Millionen US-Dollar. Im ersten Quartal dieses Jahres ist ein weiterer Anstieg zu beobachten; die Wachstumsrate betrug 133,7 Prozent“, bemerkte die Vorsitzende des Rates der Republik.
Große Aufmerksamkeit werde auch der Entwicklung der interregionalen Zusammenarbeit gewidmet. „Bei früheren Treffen erörterten wir Fragen der Zusammenarbeit und die Perspektive eines interregionalen Forums. Heute wird dies bereits in die Tat umgesetzt. Am 1. und 2. Juli findet in der Provinz Gansu das erste Belarussisch-Chinesische Forum der Regionen statt. Wir hoffen, dass diese Veranstaltung der interregionalen Zusammenarbeit noch mehr Dynamik verleihen wird“, betonte Natalja Kotschanowa.
Belarus und China bauten zudem konsequent ihre Zusammenarbeit im humanitären Bereich aus, die Bildung, Gesundheitswesen, Kultur, Sport, Tourismus und die Kooperation von Jugendorganisationen umfasse.
Heute fand im Video-Conferencing-Format die dritte Sitzung des Hochrangigen Ausschusses für die Zusammenarbeit zwischen den gesetzgebenden Organen von Belarus und China statt. Der Ausschuss wurde im Rahmen der Umsetzung von Punkt 3 der Gemeinsamen Erklärung über die Etablierung des höchsten Beziehungsniveaus in der Geschichte – der allwetterfesten und allseitigen strategischen Partnerschaft – vom 15. September 2022 eingerichtet. Die Initiative zur Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Nationalversammlung von Belarus und dem Nationalen Volkskongress Chinas war vom Rat der Republik im Januar 2023 ausgegangen.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
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Swislatsch - 104.4 MHz
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