Investitionen in Milliardenhöhe. Lukaschenko machte sich mit der Strategie im Agrarsektor des Gebiets Witebsk vertraut

Фото: belta.by


 

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich mit der Strategie zur Entwicklung des Agrarsektors des Gebiets Witebsk vertraut gemacht.

Während der Arbeitsreise des Staatschefs in den Kreis Orscha berichtete der Vorsitzende des Gebietsexekutivkomitees Witebsk, Alexander Rogoschnik, über die Zusammenarbeit mit Investoren in der Landwirtschaft und die Umsetzung neuer Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von fast 1 Milliarde Rubel. Zu den Investoren gehören das Agrokombinat "Derschinski", die OAO "Sawuschkin Produkt", das Lebensmittelkombinat Gorki und das Unternehmen "Serwoljux".

"Das Agrokombinat 'Derschinski' ist bereits beim Fleischkombinat Orscha eingestiegen. Die wirtschaftliche Lage hat sich dort deutlich verbessert. Das ist zweifellos eine absolut richtige Entscheidung", sagte Alexander Rogoschnik. Zusätzlich wurden Vereinbarungen über den Bau von Einrichtungen in der Geflügelhaltung und zur Mast von Rindern getroffen.

"Sawuschkin Produkt" rekonstruiert das Milchkombinat Polozk. "Die Modernisierung läuft auf Hochtouren. Die Ausrüstung wird geliefert", berichtete der Gebietsleiter.

Alexander Lukaschenko machte eine wichtige strategische Anmerkung: "Das ist gut, du hast die Verarbeitung. Aber daran musst du das Land binden – die Kolchosen, die Sowchosen."

"Unser Plan ist es, eine starke Verarbeitung in Gang zu setzen. Das wird einen guten Preis für die Rohstoffe aus den Betrieben bringen", sagte Alexander Rogoschnik.

"Gute Rohstoffe werden sie bekommen. Aber sie müssen sich im Land engagieren. Denn alles beginnt dort – bei der Milch, beim Fleisch", betonte der Präsident.

Ein weiteres Investitionsprojekt wird vom Lebensmittelkombinat Gorki umgesetzt – nach der Modernisierung wird das Witebsker Milchwerk ein hochrentables Sauermilchgetränk produzieren können.

"Serwoljux" investiert in landwirtschaftliche Organisationen im Kreis Dubrowno. Es gibt Vereinbarungen über den Bau mehrerer Tierhaltungskomplexe und vielversprechende Projekte unter Beteiligung weiterer Investoren.

In Anwesenheit des Bürgermeisters (Chokim) des Gebiets Andischan, Schuchratbek Abdurachmanow (die Region entwickelt die Zusammenarbeit mit dem Gebiet Witebsk), stellte Alexander Lukaschenko fest, dass solche Investitionsprojekte mit belarussischen Unternehmen auch ein Beispiel für Usbekistan sein könnten.

"Das sind einige der besten Unternehmen. Man kann sie kopieren. Sie werden sehen, wie wir mit unseren eigenen arbeiten. Genauso werden wir auch mit Usbekistan zusammenarbeiten", versicherte der belarussische Staatschef.

Alexander Rogoschnik berichtete zudem über die Futterbeschaffung, die Ernteaussichten und die Vorbereitung auf die Erntekampagne. In diesem Jahr hat das Gebiet die Anbauflächen für Mais deutlich ausgeweitet und liegt bei der Beschaffung von Grünfutter weit im Voraus. Auch bei den Kennziffern in der Tierhaltung gibt es Zuwächse.

Um den Mangel an Maschinisten auszugleichen, werden zur Erntezeit aus verschiedenen Diensten und Behörden etwa 900 Personen eingesetzt.

Der Brutto-Getreideertrag einschließlich Mais und Raps wird voraussichtlich 1,2 Millionen Tonnen betragen. Im vergangenen Jahr waren es etwas mehr als eine Million Tonnen. Die Region rechnet also mit einem deutlichen Zuwachs. "Gebe Gott, dass es so kommt", stellte Alexander Lukaschenko fest.

Das Gebiet kauft in diesem Jahr fast 1.400 Einheiten verschiedener Technik. Einen Großteil davon haben die Agrarbetriebe bereits erhalten. Die Einsatzbereitschaft des Mähdrescherparks beträgt 95 Prozent.

"Gott bewahre, dass auch nur ein Mähdrescher nicht einsatzbereit ist", warnte Alexander Lukaschenko. "Alle Mähdrescher. Darüber haben wir bereits vor einem Jahr gesprochen. Im Winter hätten die Leute ausgewählt und mit ihnen Vereinbarungen getroffen werden müssen. Die Technik ist nicht einfach."

Der Staatschef betonte zudem die Vorbereitung der Getreidetrocknungsanlagen. "Mähdrescher und Trocknungsanlagen. Und Kontrolle, damit es keine Verluste (bei der Getreideernte auf den Feldern – Anm. BelTA) gibt", unterstrich der belarussische Staatschef.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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