Фото: belta.by
Belarus hat sich international als Hersteller von Landmaschinen und Anbieter von Technologien einen Namen gemacht. Dies erklärte der Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Qu Dongyu, bei der feierlichen Eröffnung der belarussischen Agrar- und Industrie-Woche in Minsk.
Nach den Worten des FAO-Generaldirektors ist die „Belagro-2026“ eine der größten Landwirtschaftsmessen, die die weltweite Bedeutung von Innovationen, Unternehmertum, Wissenschaft und Technologie demonstriert. „Bei dieser Veranstaltung treffen sich Landwirte, Wissenschaftler, Hersteller von Maschinen und Lebensmitteln, Investoren und Politiker. Und sie alle leisten einen Beitrag zur Zukunft der Agrar- und Ernährungssysteme. Ich freue mich sehr über das Ausmaß dieser Veranstaltung und den beeindruckenden Fortschritt, der hier demonstriert wird – angefangen bei den Spitzentechnologien der Landtechnik bis hin zu den Technologien der Präzisionslandwirtschaft“, betonte Qu Dongyu.
Der FAO-Generaldirektor sprach Belarus seine Anerkennung für die hervorragende Organisation der Veranstaltung und die Qualität der ausgestellten Produkte aus und würdigte den technologischen Stand der belarussischen Landwirtschaft. „Belarus hat sich als wichtiger Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte in Osteuropa und Eurasien etabliert. Sie spielen auch eine bedeutende Rolle in den regionalen Lebensmittelversorgungsketten und leisten durch Handel und landwirtschaftliche Zusammenarbeit einen Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherheit. Gleichzeitig hat Belarus internationale Anerkennung für seine Erfahrung in der Agrartechnik, der Herstellung von Landmaschinen und der Lieferung von Technologien in viele Länder erlangt“, fügte er hinzu.
Derzeit verändert sich die Landwirtschaft unter dem Einfluss neuer Technologien: künstlicher Intelligenz, Präzisionslandwirtschaft, Biotechnologie, verbesserter Maschinenqualität sowie unter dem Einfluss von Datenverarbeitungssystemen und innovativen Geschäftsmodellen. „In Zukunft wird die Landwirtschaft zunehmend davon abhängen, wie effektiv wir Wissenschaft und Praxis, Innovationen und Investitionen sowie Technologien und die Bedürfnisse der Landwirte miteinander verbinden können“, ist Qu Dongyu überzeugt. „Ich sehe auch Möglichkeiten für Belarus, seine Erfahrungen und Technologien mit anderen Ländern zu teilen. Viele Entwicklungsländer suchen nach praktischen Lösungen, um die Produktivität zu steigern, die Landwirtschaft zu modernisieren und ihre Ernährungssicherheit zu stärken. Die FAO ist bereit, die Zusammenarbeit zur Unterstützung der Transformation der agroindustriellen und agrar-lebensmittelwirtschaftlichen Systeme in Belarus weiter zu verstärken, damit diese effizienter, inklusiver, widerstandsfähiger und nachhaltiger werden.“
Der stellvertretende Generalsekretär der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, Ahmad Saidmurodzoda, stellte fest, dass das hohe Niveau, die Anzahl der teilnehmenden Länder und der Umfang der diesjährigen Messe ein deutlicher Beweis für die wachsende Bedeutung dieser Plattform nicht nur für Belarus, sondern für die gesamte SCO-Region und den eurasischen Raum seien. „Mit dem Beitritt von Belarus zur Shanghai Cooperation Organization im Jahr 2024 zeigt Minsk einen wirklich konstruktiven Ansatz für eine praxisorientiertere Zusammenarbeit im Rahmen der Organisation. Für die Shanghai Cooperation Organization ist es ein großer Stolz, dass Belarus das nächste, zehnte Mitgliedstaat geworden ist“, betonte er.
„In der kommenden Zeit steht uns eine sehr interessante Arbeit bevor, unter anderem unter Einbeziehung der Expertise belarussischer Kollegen aus den Bereichen Industrie und Landwirtschaft“, teilte Ahmad Saidmurodzoda seine Pläne mit.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz