Wissenschaftler aus Belarus und China planen Einrichtung eines gemeinsamen Labors im Rahmen der „Belt-and-Road“-Initiative. Das teilte der Pressedienst der Nationalen Akademie der Wissenschaften mit.
Der erste stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Witali Saleski, führte ein Arbeitsgespräch mit einer Delegation der Polytechnischen Universität Harbin unter der Leitung des Vizepräsidenten der Universität, Liu Ting. Im Mittelpunkt standen Stärkung und Ausbau der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Belarus und China.
Witali Saleski betonte die Notwendigkeit, die gemeinsame Arbeit an großen wissenschaftlichen Projekten zu intensivieren. Er schlug vor, Bedingungen für eine engere Zusammenarbeit der Wissenschaftler zu schaffen, gemeinsame Forschungsvorhaben und Publikationen zu fördern sowie Projekte zu entwickeln, die weitere Unterstützung erhalten könnten.
Besonderes Augenmerk galt der Idee, im Rahmen der „Belt-and-Road“-Initiative ein gemeinsames Labor zu schaffen und gemeinsam an der Einreichung neuer Anträge für den belarussisch-chinesischen Projektwettbewerb zu arbeiten.
Im Rahmen des Treffens wurde eine Vereinbarung unterzeichnet über die Gründung einer Denkfabrik der Kompetenzen im Bereich Global Governance und und innovative Entwicklung der SOZ-Mitgliedstaaten. Das Dokument haben das Institut für Wirtschaftswissenschaften der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus und das Institut für Wirtschaftswissenschaften und Management der Polytechnischen Universität Harbin unterzeichnet.
Das neue Zentrum wird sich mit gemeinsamen Forschungsvorhaben in zentralen Bereichen befassen – darunter die digitale Transformation der Wirtschaft, nachhaltige Entwicklung und grüne Wirtschaft, demografische Sicherheit, innovative Technologien sowie grenzüberschreitende Infrastruktur und Logistik.
Die Vereinbarung sieht ferner die Erarbeitung rechtlicher und institutioneller Modelle für multilaterale Zusammenarbeit vor, die darauf abzielen, die Effizienz der regionalen Governance zu steigern und ein nachhaltiges sozioökonomisches Wachstum zu gewährleisten.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz