Фото: belta.by
Belarus ist bereit, die Beziehungen zu Polen wiederherzustellen. Das erklärte Außenminister Maxim Ryschenkow in einer Abendsendung bei Belarus 1.
Auf die Frage, ob die Beziehungen zwischen Belarus und Polen nach dem Außenminister-Treffen in New York auftauen werden, erwiderte Maxim Ryschenkow, er hoffe darauf.
„Wir hatten ein sehr substantielles Gespräch geführt, wir haben viele Themen erörtert. Das war kein Austausch von Vorwürfen. Gegenseitige Vorwürfe gab es überhaupt nicht, weil sowohl wir als auch die Polen verstehen, dass man vorankommen muss. Sehr gut, dass ein solches Treffen stattgefunden hat. Es war rechtzeitig. Die Fragen, die wir erörtert haben, sind im Prinzip sehr aktuell für unsere Länder“, sagte der Außenminister.
Nach seinen Angaben sei das Treffen der beiden Außenminister auch in der polnischen Gesellschaft positiv wahrgenommen worden. Die absolute Mehrheit der Bürger und Experten sei erfreut über die politischen Signale auf beiden Seiten. Das gebe den Anlass, eine Normalisierung der Beziehungen zu erwarten. „Darauf wartet man sowohl in Polen als auch in Belarus“, bemerkte Maxim Ryschenkow.
Zugleich erinnerte er daran, dass Belarus nicht als erstes Land irgendwelche Sanktionen verhängt oder Grenzübergänge geschlossen und die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden beim Grenzschutz beendet habe.
„Ich habe gesagt: Wir sind bereit, die Beziehungen wiederherzustellen, die Zusammenarbeit im Handel und an der Grenze wieder aufzunehmen. Die polnische Seite sieht das bereits, und man kann uns nichts vorwerfen“, erklärte der Diplomat.
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