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Im Rat der Republik fand ein Treffen mit Vertretern des simbabwischen Ministeriums für Landwirtschaft, Mechanisierung und Gewässerentwicklung statt. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Ausbau der landwirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.
„Die Zusammenarbeit zwischen Belarus und Simbabwe entwickelt sich in allen Bereichen dynamisch. Wir freuen uns, dass Simbabwe trotz der geografischen Distanz zu einem engen und verlässlichen Partner für uns geworden ist. Unsere Interaktion hat ein beachtliches Niveau erreicht. Unsere Länder haben einen Fahrplan für die strategische Zusammenarbeit für den Zeitraum 2026–2030 unterzeichnet. Wir als Parlamentarier setzen uns nach Kräften dafür ein, dass diese Kooperation fortgesetzt und so effektiv wie möglich gestaltet wird“, sagte Natalja Kotschanowa, die Vorsitzende des Rates der Republik.
Die Sprecherin merkte zudem an, dass das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern im vergangenen Jahr bei 26 Millionen US-Dollar lag. „Diese Zahl könnte natürlich deutlich höher sein. Um alle von unseren Präsidenten gesetzten Ziele zu erreichen, müssen wir aktiv zusammenarbeiten. Unser Land ist exportorientiert. Wir produzieren hochwertige Landmaschinen. Davon konnten Sie sich bereits selbst überzeugen, da das bilaterale Programm zur Mechanisierung der simbabwischen Landwirtschaft sehr erfolgreich umgesetzt wird. Simbabwe ist heute bei der Weizenversorgung vollständig autark und exportiert sogar bereits Überschüsse – was maßgeblich auf die fristgerechten Maschinenlieferungen aus Belarus zurückzuführen ist. Auch die Vereinbarungen zur dritten Phase der Mechanisierung setzen wir plangemäß um; alle Geräte werden termingerecht geliefert. Zudem haben wir aktiv mit der Modernisierung der Getreidetrocknungsanlagen begonnen“, erklärte Natalja Kotschanowa.
Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Simbabwes, Davis Marapira, erklärte gegenüber Journalisten, dass die zwischen den Präsidenten beider Länder getroffenen Vereinbarungen umgesetzt würden. „Mehr als 3.000 Traktoren wurden nach Simbabwe geliefert, und über 100 belarussische Mähdrescher sind nun auf unseren Feldern im Einsatz. Wir verfügen außerdem über Rasenmäher und Anlagen zur Futtermittelproduktion. Dank der aus Belarus gelieferten Ausrüstung können wir auch neue Produkte herstellen. Siebzig Prozent der simbabwischen Bevölkerung leben in ländlichen Gebieten, und die belarussische Ausrüstung ist dafür natürlich eine große Hilfe“, betonte Marapira.
Der stellvertretende Minister merkte zudem an, dass Simbabwe plane, seine Exporte von Orangen, Mangos, Avocados und Äpfeln nach Belarus auszuweiten. Zudem erwäge das Land den Kauf weiterer Ausrüstung aus Belarus: „Wir sind von der Qualität der Produkte des Minsker Traktorenwerks beeindruckt. Wir haben sehr interessante Geräte für uns entdeckt, wie etwa Bewässerungsanlagen und Lader für den Transport der Ernte von den Feldern zu den Höfen. Nach unserer Rückkehr werden wir testen, wie gut diese Maschinen unseren Bedingungen vor Ort entsprechen. Sollten sie sich bewähren, werden wir die Importe ausweiten. Unser Ziel ist es, die landwirtschaftliche Nutzfläche von 260.000 Hektar auf 500.000 Hektar fast zu verdoppeln. Wir haben ehrgeizige Pläne und wollen diese auch mithilfe von Technik aus Belarus umsetzen.“
An dem Treffen nahmen auch der stellvertretende Premierminister Wiktor Karankewitsch sowie Mitglieder des Präsidiums des Rates der Republik teil.
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