Der belarussische Skifahrer Roman Sviridenko hat bei den 14. Paralympischen Spielen in Italien die Goldmedaille im klassischen Sprint errungen. Der 21-jährige Athlet siegte in den Klassen LW2 bis LW9 (stehende Athleten mit Gliedmaßenbeeinträchtigungen). In der Sprintqualifikation belegte Sviridenko unter 30 Teilnehmern nur den 12. Platz und sicherte sich damit den letzten Qualifikationsplatz für die nächste Etappe. Roman gewann anschließend das Halbfinale und auch das Finale, drei Sekunden vor dem Silbermedaillengewinner Sebastian Marburger aus Deutschland. Der Franzose Benjamin Davier wurde Dritter, sieben Sekunden hinter dem Belarussen.
Bereits zu Beginn der Saison hatte Sviridenko den Sprint beim Weltcup im Januar in Deutschland gewonnen. Romans Goldmedaille war die erste Medaille unseres Teams bei den laufenden Paralympischen Spielen. Im selben Wettbewerb erreichten die Belarussinnen Lidiya Loban und Valentina Birilo in den Altersklassen LW10-LW12 (sitzend) das Halbfinale und belegten die Plätze 9 und 12. In den Altersklassen LW2-LW9 erreichte unsere Athletin Darya Fedkovich den 14. Platz.
Am 11. März wird das 10-km-Rennen im klassischen Stil mit Einzelstart in Tesero ausgetragen. Die Staffelwettbewerbe sind für Samstag geplant, während am letzten Wettkampftag, dem 15. März, das 20-km-Freistil-Einzelrennen stattfindet. Über 600 Sportler aus 55 Ländern nehmen an den 14. Winter-Paralympischen Spielen in Italien teil, darunter auch Athleten aus Belarus, die in ihren Nationalfarben antreten.