„Man muss experimentieren“: Lukaschenko schlägt Methode zur Verbesserung der Fruchtbarkeit von Sandböden vor


 

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat ein Experiment mit Düngemitteln vorgeschlagen, das die Fruchtbarkeit von Sandböden erhöhen könnte. Das erklärte er bei der Entgegennahme eines Berichts über die aktuelle Tätigkeit der Nationalbank im Kontext der Aufgaben der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Der Präsident wies darauf hin, dass es in Belarus Felder gibt, die auf Hügeln liegen und Sandböden haben. In diesem Zusammenhang schlug das Staatsoberhaupt ein Experiment vor, das die Qualität dieser Felder verbessern könnte. Es geht darum, zu versuchen, organische Düngemittel mit Torf und Abfällen aus Kalisalz zu mischen. Ein solcher Schritt könnte die Fruchtbarkeit der für die Landwirtschaft ungünstigen Böden erhöhen.

„Ich habe sogar darüber nachgedacht: Was wäre, wenn wir Kalisalzabfälle, organische Stoffe und Torf vermischen? Was würde dabei herauskommen? Schlimmer kann es wohl nicht werden. Schließlich bleibt dort ja ein Teil der Kalidünger zurück. Man unterpflüge sie und bringe Torf und organische Dünger aus“, sagte Alexander Lukaschenko. „Dass es eine Verbesserung für den Boden geben wird, ist sicher. Aber inwieweit das wirtschaftlich sinnvoll ist, muss man experimentieren. Ich bin bereit, das zu beobachten.“

Bei der Erwähnung von Torfdüngern verwies der Präsident auf die Volksrepublik China, die Torf in Belarus kauft und ihn zur Düngung schlechter Böden verwendet: „Sie transportieren ihn über tausende Kilometer... Sie verstehen, dass sich das auszahlt.“

 
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