Vertreter von 35 Nationalitäten kommen zum Kulturfestival nach Grodno zusammen

Vertreter von 35 Nationalitäten kommen zum Festival der Nationalkulturen nach Grodno zusammen. Das teilten die Organisatoren mit.
Am 1.-2. Juni jährt sich das traditionelle Festival in Grodno zum 12. Mal. Der feierliche Umzug vom Leninplatz bis zum Sowetskaja-Platz wird den Beginn der Veranstaltungen markieren. An der feierlichen Eröffnung nehmen Vertreter von 35 Nationalitäten teil. Wie die Organisatoren erzählten, seien in diesem Jahr wieder sehr interessante Teilnehmer zu erwarten, zum Beispiel die Tamilen (Indien). Es reisen Chinesen und Kubaner an. Auch mit dabei sind Letten, Bulgaren, Mordwinen – diese Nationalitäten waren mehrere Jahre nicht vertreten. Eine der Besonderheiten des Festivals sind Höfe (Podworje) oder Bauernwirtschaften – hier machen einzelne Nationalitäten Gäste und Besucher mit ihrer Kultur und Traditionen bekannt. Im Zentrum der Stadt werden 19 Höfe eingerichtet, zwei davon multinationale Höfe - „Westen“ und „Osten.“
Höfe und alles, was zu einem vergnüglichen Zeitvertreib gehört, sind das Thema des diesjährigen Festivals der Nationalkulturen. Feierlichkeiten, Spaß und Jahrmärkte stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen einzelner Höfe. Wer seine nationalen Traditionen am besten präsentiert, erhält das Grand Prix des Festivals.

 
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Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Minsk,

nach einer sehr langen Pause möchte ich mich wieder bei Ihnen melden. Die lange Pause hatte einen Grund: Ende April wurde ich mit starken Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Was dann folgte, war sehr schwierig für mich: viele Untersuchungen und am Ende eine große Bypass-OP am Herz. Nach zwei Wochen im Krankenhaus wurde ich in eine Rehabilitationsmaßnahme entlassen, die ebenfalls noch einige Wochen dauerte. Es ist alles gut gegangen, ich muss aber
lernen, dass es nun nicht mehr so schnell geht. Ich habe noch ziemlich viele gesundheitliche Probleme, bin schnell erschöpft und noch lange nicht so leistungsfähig, wie ich mir dies wünschte.
Daher fällt mir auch das Schreiben dieses Hörerbriefes schon schwer und dem Hobby kann ich auch noch nicht so viel Zeit zugestehen. Ich werde also langsamer treten müssen und an die Aufnahme meiner täglichen Arbeit ist noch nicht zu denken.
Nicht zuletzt möchte ich mich für die Zusendung des dicken Briefes mit den vielen wunderschönen Ansichtskarten, den Notizblöcken und dem Kugelschreiber bedanken, die während meines Krankenhausaufenthaltes angekommen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Empfang auf der Kurzwelle war in der letzten Woche sehr gut, in dieser Woche ist wieder einmal kein Signal zu empfangen. Das ist schade.
So - für heute möchte ich schon schließen. Ich bitte um Verständnis, dass der Brief nicht ganz so ausführlich geworden ist - ich wollte mich bei Euch einfach mal melden.

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Ich wünsche Ihnen in Minsk alles Gute und viel Gesundheit.

Viele Große an alle in der Redaktion.

Ihr Hörer

Lutz Winkler

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