Regierungschefs von Belarus und der Türkei nehmen an der Eröffnung des Belarussisch-Türkischen Geschäftsforum in Minsk teil

Der Premier von Belarus Andrej Kobjakow traf sich mit dem türkischen Amtskollegen, Ministerpräsident Binali Yıldırım, zu einem Gespräch in Minsk zusammen. Die Gespräche fanden im engen und erweiterten Kreis statt. Im Anschluss wurde eine Reihe von bilateralen Abkommen unterzeichnet, darunter das Regierungsabkommen über den Investitionsschutz und die gemischte Warenförderung. Die beiden Regierungschefs werden bei der Eröffnung des Belarussisch-Türkischen Geschäftsforums am 15. Februar dabei sein. Zum Forum werden rund 200 Teilnehmer erwartet.  Belarussische und türkische Unternehmer werden Themen von gemeinsamem Interesse erörtern und Zukunftspläne schmieden. Großes Kooperationsinteresse besteht in den Bereichen  chemische Industrie, Textilproduktion, Holzindustrie, Logistik, Informationstechnologien und vor allem Maschinenbau. Der Botschafter von Belarus in der Türkei erzählt:
(Aufnahme)
"Wir entwickeln momentan die Möglichkeiten zur Montageproduktion der Lastkraftwagen. Die Rede geht hier sogar eher um Montage der Busse. Gegenwärtig  hat das MAZ-Werk interessante Entwicklungen der Busse mit Flüssigkeitsbetrieb. Diese sind in Wirklichkeit sehr konkurenzfähig, sogar im Vergleich mit Weltproduzenten. Ohne jeden Zweifel gibt es hier ein großes Potential. Letzten Endes werden ganz verschiedene Aussichten der Zusammenarbeit besprochen, darunter auch mit anderen Produzenten der Technik. Vor allem möchte ich hier in diesem Zusammenhang die Technik vom belarussischen Amkodor erwähnen".

 
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Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Minsk,

nach einer sehr langen Pause möchte ich mich wieder bei Ihnen melden. Die lange Pause hatte einen Grund: Ende April wurde ich mit starken Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Was dann folgte, war sehr schwierig für mich: viele Untersuchungen und am Ende eine große Bypass-OP am Herz. Nach zwei Wochen im Krankenhaus wurde ich in eine Rehabilitationsmaßnahme entlassen, die ebenfalls noch einige Wochen dauerte. Es ist alles gut gegangen, ich muss aber
lernen, dass es nun nicht mehr so schnell geht. Ich habe noch ziemlich viele gesundheitliche Probleme, bin schnell erschöpft und noch lange nicht so leistungsfähig, wie ich mir dies wünschte.
Daher fällt mir auch das Schreiben dieses Hörerbriefes schon schwer und dem Hobby kann ich auch noch nicht so viel Zeit zugestehen. Ich werde also langsamer treten müssen und an die Aufnahme meiner täglichen Arbeit ist noch nicht zu denken.
Nicht zuletzt möchte ich mich für die Zusendung des dicken Briefes mit den vielen wunderschönen Ansichtskarten, den Notizblöcken und dem Kugelschreiber bedanken, die während meines Krankenhausaufenthaltes angekommen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Empfang auf der Kurzwelle war in der letzten Woche sehr gut, in dieser Woche ist wieder einmal kein Signal zu empfangen. Das ist schade.
So - für heute möchte ich schon schließen. Ich bitte um Verständnis, dass der Brief nicht ganz so ausführlich geworden ist - ich wollte mich bei Euch einfach mal melden.

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Ich wünsche Ihnen in Minsk alles Gute und viel Gesundheit.

Viele Große an alle in der Redaktion.

Ihr Hörer

Lutz Winkler

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