Lukaschenko: Begriff „Geistige Erneuerung“ wird zur Hymne des Schicksals des belarussischen Volkes

      Der Begriff „Geistige Erneuerung“ ist für belarussisches Volk nicht nur einfach schöne Metapher, sondern Hymne seines Schicksals. Das hat der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, bei der feierlichen Verleihung der Prämie „Für geistige Erneuerung“, Sonderprämie und Prämie „Belarussischer Sportolymp“ erklärt. Das Staatsoberhaupt bemerkte, dass der heutige feierliche Abend einen besonderen Platz in der Reihe der Neujahrsfeierlichkeiten einnimmt. Darunter sind Preisträger der Prämie „Für geistige Erneuerung“, die Menschen, die durch hohes Bestreben verbunden sind, Welt gütiger und schöner zu machen. „Wenn man sich darin hineindenkt, so ist der Begriff „geistige Erneuerung“ nicht nur einfach schöne Metapher für das belarussische Volk, sondern eine Hymne seines Schicksals“, erklärte Alexander Lukaschenko. Der Präsident betonte, dass Belarus viel Leiden zugestoßen ist, aber es alles überstanden hat und immer prosperierte. „Unser nationaler Charakter wurde innerhalb der Jahrhunderte gestählt und erzogen. Wir wurden weiser, toleranter und stärker im Glauben an die Güte“, unterstrich der Staatschef. Er machte darauf aufmerksam, dass Kunst, die in Belarus geboren wurde, immer einen kreativen Charakter hatte, deshalb wird Belarus auch heutzutage durch das reiche Erbe der Ahnen verherrlicht. Die Namen vieler Aufklärer, Kulturschaffenden, Politiker und Wissenschaftler haben einen Ehrenplatz auf den Seiten der Weltchronik eingenommen. „Wir sind stolz auf unsere Geschichte und unser Land- Heimat bekannter Menschen, unserer Landleute. Wir kennen unsere Wurzeln, ehren Traditionen. Wir akzeptieren leicht alles Neue. Hauptsächlich entspricht es unseren Gesetzen und Werten, sagte Alexander Lukaschenko. - Während die ganze Welt geistige Orientierungspunkte verliert, bemühen wir uns um die Aufbewahrung innerer Sauberkeit“. Dies geschieht dank persönlichem Beispiel und aktiver Tätigkeit hervorragender Menschen mit großen Ideen, hohen Bestrebungen, aufrichtiger und uneigennütziger Menschen. „Ihre Arbeit wird nicht mit Zahlen und irgendwelchen Wirtschaftswerten gemessen. Sie ist wertlos und ist zweifellos einer Anerkennung auf der höchsten staatlichen Ebene, Achtung und Dankbarkeit des ganzen belarussischen Volkes wert“, ist er überzeugt.
2018 wurden vier Prämien „Für geistige Erneuerung“ vergeben. Die hohe Auszeichnung wurde an die Autorengruppe aus Julia Bykowa und Jewgeni Olejnik vergeben. Für die Übersetzung neutestamentlicher Bücher aus den Originalsprachen ins Belarussische und Veröffentlichung dieser Bücher erhielten die Kollektive der Bibelkommission der Belarussischen Orthodoxen Kirche und der Sektion für die Übersetzung von liturgischen Texten und offiziellen Dokumenten der Katholischen Kirche bei der Konferenz der Katholischen Bischöfe in Belarus den Preis für die geistige Erneuerung. Die Preisträger sind Mitarbeiter des Belarussischen Kinderhospizes und des Wesnowski Internats für behinderte Kinder mit Besonderheiten der psychophysischen Entwicklung. Neun Sonderpreise des Präsidenten der Republik Belarus werden an Kulturschaffende und Künstler vergeben – für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der professionellen Kunst, der Volks- und Amateurkunst, für die Bildung und patriotische Erziehung von kreativen Jugendlichen und gemeinnützige Aktivitäten, die öffentliche Anerkennung gefunden haben. Das verdiente Kollektiv „Akademisches Lied- und Tanzensemble der Streitkräfte der Republik Belarus“ erhält für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Musikkunst eine hohe Auszeichnung. Ein weiterer Sonderpreis des Präsidenten wird an das Kollektiv des Regionalzentrums für soziale Betreuung der Bevölkerung in Postawy, die Mitarbeiter des Belarussischen Staatlichen Choreographischen Gymnasiums, das Kollektiv des nationalen Familienensembles "Swajaki" aus dem Kulturhaus des Agrarstädtchens Jubilejny (Kreis Wolkowysk) vergeben. Auf der Liste der Preisträger stehen auch das kreative Kollektiv ehemaliger KZ-Häftlinge „Schicksale“, Volksinstrumentenensemble „Neswishskije loshkari“ (Löffelspieler aus Neswish), Leitender Meister der Bühne des Nationalen Akademischen Kupala-Theaters, Volkskünstler von Belarus Wiktor Manajew, „Miss Belarus 2018“ und „Miss World Europe“ Marija Wassilewitsch, Autorenteam des Belarussischen Gewerkschaftsbundes (Sergej Komadej, Jelena Golubewa, Natalja Kondratowitsch). Besondere Prämie „Belarussischer Sportolymp“ 2018 hat der Präsident an die Leichtathletin und Trainerin der nationalen Mannschaft für Leichtathletik, Olga Masurjonok, Vizeabteilungsleiter für Sportübertragung „Zweiter nationaler TV-Sender“, Boris Gersten, Cheftrainerin und Lehrerin für Sport der Abteilung für Trampolinturnen der Grodnoer Schule für Olympiareserve für Kinder und Jugendliche Nr. 3, Irina Baranowskaja verliehen. Alexander Lukaschenko gratulierte allen Preisträgern zu verdienten Auszeichnungen. „Ich möchte ihnen, Elite unserer Intelligenz, Elite unserer Gesellschaft zum Neujahr und zu Weihnachten gartulieren. Ich wünsche ihnen Glück, alles Gute und Frieden“, sagte das Staatsoberhaupt.

 
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Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Minsk,

nach einer sehr langen Pause möchte ich mich wieder bei Ihnen melden. Die lange Pause hatte einen Grund: Ende April wurde ich mit starken Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Was dann folgte, war sehr schwierig für mich: viele Untersuchungen und am Ende eine große Bypass-OP am Herz. Nach zwei Wochen im Krankenhaus wurde ich in eine Rehabilitationsmaßnahme entlassen, die ebenfalls noch einige Wochen dauerte. Es ist alles gut gegangen, ich muss aber
lernen, dass es nun nicht mehr so schnell geht. Ich habe noch ziemlich viele gesundheitliche Probleme, bin schnell erschöpft und noch lange nicht so leistungsfähig, wie ich mir dies wünschte.
Daher fällt mir auch das Schreiben dieses Hörerbriefes schon schwer und dem Hobby kann ich auch noch nicht so viel Zeit zugestehen. Ich werde also langsamer treten müssen und an die Aufnahme meiner täglichen Arbeit ist noch nicht zu denken.
Nicht zuletzt möchte ich mich für die Zusendung des dicken Briefes mit den vielen wunderschönen Ansichtskarten, den Notizblöcken und dem Kugelschreiber bedanken, die während meines Krankenhausaufenthaltes angekommen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Empfang auf der Kurzwelle war in der letzten Woche sehr gut, in dieser Woche ist wieder einmal kein Signal zu empfangen. Das ist schade.
So - für heute möchte ich schon schließen. Ich bitte um Verständnis, dass der Brief nicht ganz so ausführlich geworden ist - ich wollte mich bei Euch einfach mal melden.

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Ich wünsche Ihnen in Minsk alles Gute und viel Gesundheit.

Viele Große an alle in der Redaktion.

Ihr Hörer

Lutz Winkler

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