Belarus schlägt vor, langfristige UN-Strategie für Länder mit Durchschnittseinkommen zu erarbeiten

Belarus schlägt vor, allumfassende und langfristige UN-Strategie für Länder mit Durchschnittseinkommen zu erarbeiten. Diesen Vorschlag verkündete der ständige Vertreter von Belarus bei der UNO, Walentin Rybakow, auf der Sitzung der Vollversammlung der Organisation in der Zentrale in New York. Das gab der Pressedienst des Außenministeriums bekannt.
Das Treffen wurde den Problemen gewidmet, mit denen die Länder mit mittlerem Durchschnittseinkommen bei der Umsetzung der Agenda im Bereich der nachhaltigen Entwicklung bis 2030 kollidieren. Die Sitzung wurde von der belarussischen Seite initiiert. Der Vertreter von Belarus in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen sprach bei der Eröffnungsfeier und hob die Rolle der Länder mit mittlerem Einkommen bei den globalen Bemühungen zur Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung sowie die Arbeit des Rates zur Unterstützung dieser Länder bei der Umsetzung der Agenda von 2030 hervor.
Walentin Rybakow betonte die Wichtigkeit der Anerkennung und Unterstützung dieser Länder durch das Entwicklungssystem der Vereinten Nationen und machte eine Reihe von Bemerkungen und Vorschlägen zu den Aktivitäten der Organisation in Bezug auf die Länder mit mittlerem Einkommen. Der belarussische Diplomat plädierte für die Entwicklung einer allumfassenden und langfristigen UN-Strategie für Länder mit mittlerem Einkommen und hielt den vom Generaldirektor der Organisation für industrielle Entwicklung ausgearbeiteten strategischen Rahmen für die Partnerschaft mit diesen Ländern für einen wichtigen Schritt.

 
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Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Minsk,

nach einer sehr langen Pause möchte ich mich wieder bei Ihnen melden. Die lange Pause hatte einen Grund: Ende April wurde ich mit starken Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Was dann folgte, war sehr schwierig für mich: viele Untersuchungen und am Ende eine große Bypass-OP am Herz. Nach zwei Wochen im Krankenhaus wurde ich in eine Rehabilitationsmaßnahme entlassen, die ebenfalls noch einige Wochen dauerte. Es ist alles gut gegangen, ich muss aber
lernen, dass es nun nicht mehr so schnell geht. Ich habe noch ziemlich viele gesundheitliche Probleme, bin schnell erschöpft und noch lange nicht so leistungsfähig, wie ich mir dies wünschte.
Daher fällt mir auch das Schreiben dieses Hörerbriefes schon schwer und dem Hobby kann ich auch noch nicht so viel Zeit zugestehen. Ich werde also langsamer treten müssen und an die Aufnahme meiner täglichen Arbeit ist noch nicht zu denken.
Nicht zuletzt möchte ich mich für die Zusendung des dicken Briefes mit den vielen wunderschönen Ansichtskarten, den Notizblöcken und dem Kugelschreiber bedanken, die während meines Krankenhausaufenthaltes angekommen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Empfang auf der Kurzwelle war in der letzten Woche sehr gut, in dieser Woche ist wieder einmal kein Signal zu empfangen. Das ist schade.
So - für heute möchte ich schon schließen. Ich bitte um Verständnis, dass der Brief nicht ganz so ausführlich geworden ist - ich wollte mich bei Euch einfach mal melden.

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Ich wünsche Ihnen in Minsk alles Gute und viel Gesundheit.

Viele Große an alle in der Redaktion.

Ihr Hörer

Lutz Winkler

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