Belarus beurteilt entscheidend Raketenangriff auf Syrien

Belarus beurteilt entscheidend den Raketenangriff auf die Arabische Republik Syrien am 14. April 2018. Das steht in der Erklärung des belarussischen Außenministeriums.
„Auf solche Weise wird die Situation in Syrien zu einem zwischenstaatlichen bewaffneten Konflikt, der mit weiterer unkontrollierter Eskalation außerhalb der Region droht“, steht in der Erklärung. Belarus ruft alle Konfliktseiten dazu auf, militärische Gewaltanwendung gegen andere Staaten sofort zu stoppen und nach Wegen zur Beilegung der Konflikte mit friedlichen Mitteln am Verhandlungstisch zu suchen. „Der Einsatz der verbotenen Massenvernichtungswaffen darf nicht folgenlos bleiben. Gegenschritte müssen aber auf eindeutigen und überprüften Tatsachen beruhen und sich nach den Normen des Völkerrechts richten. Keiner dieser Kriterien wurde von denjenigen berücksichtigt, die heute auf Syrien schlugen“, wurde im Außenministerium erklärt. Organisation für das Verbot chemischer Waffen muss die Angaben über Einsatz chemischer Waffen in Syrien sofort überprüfen und über die Ermittlungsergebnisse dem UN-Sicherheitsrat berichten. „Wir glauben, dass sich alle Mitglieder des UN-Sicherheitsrates um die Aufrechterhaltung und Unterstützung des internationalen Friedens und Sicherheit bemühen müssen“, wurde im belarussischen Außenministerium betont.

 
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Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Minsk,

nach einer sehr langen Pause möchte ich mich wieder bei Ihnen melden. Die lange Pause hatte einen Grund: Ende April wurde ich mit starken Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Was dann folgte, war sehr schwierig für mich: viele Untersuchungen und am Ende eine große Bypass-OP am Herz. Nach zwei Wochen im Krankenhaus wurde ich in eine Rehabilitationsmaßnahme entlassen, die ebenfalls noch einige Wochen dauerte. Es ist alles gut gegangen, ich muss aber
lernen, dass es nun nicht mehr so schnell geht. Ich habe noch ziemlich viele gesundheitliche Probleme, bin schnell erschöpft und noch lange nicht so leistungsfähig, wie ich mir dies wünschte.
Daher fällt mir auch das Schreiben dieses Hörerbriefes schon schwer und dem Hobby kann ich auch noch nicht so viel Zeit zugestehen. Ich werde also langsamer treten müssen und an die Aufnahme meiner täglichen Arbeit ist noch nicht zu denken.
Nicht zuletzt möchte ich mich für die Zusendung des dicken Briefes mit den vielen wunderschönen Ansichtskarten, den Notizblöcken und dem Kugelschreiber bedanken, die während meines Krankenhausaufenthaltes angekommen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Empfang auf der Kurzwelle war in der letzten Woche sehr gut, in dieser Woche ist wieder einmal kein Signal zu empfangen. Das ist schade.
So - für heute möchte ich schon schließen. Ich bitte um Verständnis, dass der Brief nicht ganz so ausführlich geworden ist - ich wollte mich bei Euch einfach mal melden.

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Ich wünsche Ihnen in Minsk alles Gute und viel Gesundheit.

Viele Große an alle in der Redaktion.

Ihr Hörer

Lutz Winkler

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